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08.12.2010
Rechtsschutzversicherungen sind eine gute Sache – sie beschränken das finanzielle Risiko, wenn es darum geht, an sein Recht zu kommen. Doch der Kostendruck, der auch vor der Versicherungsbranche nicht halt macht, führt bisweilen zu Problemen. So blieb die Kundin eines namhaften Rechtsschutzversicherers auf den Anwaltsgebühren für die Durchsetzung einer Forderung sitzen, weil ihr Rechtsvertreter sich mit dem Schuldner gütlich geeinigt hatte. Grund: Der Versicherer konnte auf eine Vertragsklausel verweisen, nach der Anwaltskosten, die bei der außergerichtlichen Durchsetzung von Rechtsansprüchen entstehen, grundsätzlich aus eigener Tasche zu zahlen sind. In anderen Fällen versuchen Rechtsschutzversicherer, eigenmächtig an „überhöhten“ Gutachterrechnungen herumzustreichen. Trotz möglicher Regulierungsprobleme ist eine gute Rechtsschutzversicherung für Viele unverzichtbar. Beim Abschluss sollte man deshalb einiges beachten. Zunächst den Bedarf klären. Welche Rechtsgebiete will man versichern und gibt es dafür einen Rechtsschutz? Für Berufstätige ist beispielsweise eine Arbeits-Rechtsschutzversicherung wichtig. Zweitens: Alternativen prüfen. Nicht immer macht ein Rundum-Sorglos-Paket Sinn. Beim Mietrecht bieten Mietervereine ihren Mitgliedern Rechtshilfe an. Drittens: Ausschlüsse prüfen. Das Kleingedruckte macht Versicherten häufig ein Strich durch die Anwaltsrechnung. Auch wenn es mühsam ist - durchlesen kann vor unangenehmen Überraschungen schützen. So lehnen die meisten Versicherer ab, die Kosten für eine Beratung bei der Testamentserstellung zu bezahlen. Auch Scheidungsstreitigkeiten zwischen zuvor gemeinsam versicherten Eheleuten werden in aller Regel nicht bezahlt. Und wer gegen einen Parkknöllchen vorgehen will, muss je nach Vertragsbedingungen ebenfalls oft auf die Erstattung von Anwalts- und Gerichtskosten verzichten.

www.rechtsschutz-forum.de


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