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+++ Bezugsberechtigten genau benennen +++
27.01.2011
Wird in einer Lebensversicherungs-Police unter Bezugsberechtigung die „gesetzliche Erbfolge“ genannt, sind damit ausschließlich die nach gesetzlichen Erbrecht Begünstigten gemeint, nicht aber Erben, die zwar im persönlichen Testament des Versicherten eingesetzt wurden, aber nach gesetzlicher Regelung keinen Anspruch auf den Nachlass hätten. Mit dieser Begründung wurde eine Testamentserbin bereits vor Jahren vor dem Oberlandesgericht Köln abgewiesen (AZ 5 U 208/03). Die Richter erklärten, das Bürgerliche Gesetzbuch mache zwar keinen Unterschied zwischen gesetzlichen und durch Testament eingesetzten Erben. Trotzdem bestehe ein Unterschied zwischen beiden, der nicht einfach übergangen werden kann. Sinnvoll sei es deshalb, bei der Lebensversicherung den Begünstigten namentlich zu nennen, so dass unmissverständlich klar ist, wer im Todesfall das Geld bekommen soll. Die Lebensversicherung wird im Todesfall des Erblassers an den im Versicherungsvertrag bezeichneten Bezugsberechtigten ausgezahlt. Nur wenn kein Bezugsberechtigter angegeben ist, fällt die Versicherungssumme in den Nachlass des Verstorbenen. Der Begünstigte hat somit direkten Zugang zur Auszahlungssumme, ohne erbrechtliche Formalitäten wie Testamentseröffnung oder Erbschein-Beantragung einhalten zu müssen. Die Bezugsberechtigung kann, wenn sie widerruflich gestaltet wurde, vom Versicherungsnehmer zu Lebzeiten jederzeit geändert werden. Dies muss jedoch gegenüber der Versicherungsgesellschaft geschehen. Ein Widerruf der Bezugsberechtigung im Testament allein ist nicht wirksam.

www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Risiko_Lv.asp


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