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+++ Fitnessstudio bei Umzug kündbar +++
11.07.2012
Fitnessstudios schließen gern langfristige Verträge mit ihren Kunden ab – wenn man aus persönlichen Gründen vorzeitig aussteigen will, darf man selten mit Kulanz des Studiobetreibers rechnen. Der berufsbedingte Umzug in eine mehrere hundert Kilometer entfernte Stadt berechtigt aber zur fristlosen Kündigung der Mitgliedschaft, das entschied das Amtsgericht München.

Eine Münchnerin hatte einen Mitgliedsvertrag mit einem Fitnessstudio geschlossen, die Mindestlaufzeit betrug 24 Monate. Schon fünf Monate später kündigte die Frau den Vertrag, weil sie wegen eines Stellenwechsels ihres Ehemanns nach Wien umziehen musste. Der Studiobetreiber nahm die Kündigung nicht an und verlangte den Mitgliedsbeitrag für die vollen zwei Jahre. Der Umzug sei Privatsache der Kundin, so sein Argument, sie trage deshalb alleine das Risiko, den Trainingsvertrag nicht mehr nutzen zu können. Außerdem könne sie von Wien durchaus gelegentlich zum Fitnesstraining nach München kommen. Es kam zum Rechtsstreit, das Amtsgericht München stellte sich auf die Seite der Frau.

Ein Mitgliedsvertrag in einem Fitnessstudio sei ein Dauerschuldverhältnis, das man bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ohne irgendwelche Fristen kündigen könne, so das Gericht. Eine etwas weitere Anreise nach einem Umzug sei zwar grundsätzlich zumutbar, das gelte jedoch nicht für eine Entfernung von mehr als 400 Kilometern wie zwischen Wien und München. Die Beklagte könne das Fitnessstudio wegen der hohen Entfernung praktisch nicht mehr regelmäßig nutzen. Das Festhalten am 2-Jahres-Vertrag sei für die Frau nicht zumutbar, die vorzeitige Vertragskündigung deshalb rechtmäßig.

www.rechtsschutz-forum.de


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