51. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
16.12.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


Zuzahlungsgrenze erreicht? – Befreiung nutzen
23.06.2004
Medikamente, Heilmittel, Praxisgebühr – was die Krankenkasse früher voll bezahlt hat, kostet heute oft extra. Doch die Zuzahlungen sind nicht unbegrenzt: jeder Versicherte muss pro Kalenderjahr höchstens zwei Prozent seines Bruttoeinkommens aufwenden, bei schwerwiegend chronisch Kranken liegt die Belastungsgrenze bei nur einem Prozent. Als Berechnungsgrundlage dienen sämtliche Einnahmen aller Haushaltsmitglieder – also auch die Einkünfte nicht verheirateter Partner. Die Belastungsgrenze von zwei Prozent errechnet sich aus dem Haushalts-Bruttoeinkommen abzüglich der Freibeträge: für die zweite Person im Haushalt, beispielsweise den Ehepartner oder bei allein Erziehenden das erste Kind, kann ein Freibetrag von 4.300 Euro angerechnet werden, für jede weitere Person gibt es 3.600 Euro. Bei getrennt lebenden Familien kann der Freibetrag nur in dem Haushalt geltend gemacht werden, in dem das Kind auch lebt – unabhängig von Unterhaltspflichten. Bei Familien mit einem chronisch Kranken gilt die Grenze von einem Prozent für alle, die in diesem Haushalt wohnen – ganz gleich, wer bei welcher Versicherung oder mit wem versichert ist. Welche Erkrankungen unter die Chroniker-Regelung fallen, kann bei der Kasse erfragt werden. Um zu ermitteln, ob die Zuzahlungsgrenze erreicht ist, werden die im laufenden Kalenderjahr bereits geleisteten Zuzahlungen zusammengerechnet. Dazu gehören: Praxisgebühren beim Arztbesuch, Zuzahlungen bei Arznei- und Verbandmitteln, bei Heilmitteln, bei häuslicher Krankenpflege, bei Hilfsmitteln und im Krankenhaus. Nicht berücksichtigt werden Ausgaben für Zahnersatz und für nicht verschreibungspflichtige Medikamente, für Brillen, Sehhilfen oder beim Heilpraktiker. Um einen Befreiungsausweis zu bekommen, muss man die Belege sammeln und der Krankenkasse vorlegen. Dort wird geprüft, ob die Zuzahlungsgrenze erreicht und eine Befreiung für den Rest des Jahres möglich ist. Das Ganze passiert aber nur auf Antrag: der Versicherte muss seine Ausgaben also im Auge behalten und sich selbst an die Krankenkasse wenden. Liegt die Summe der Zuzahlungen zum Zeitpunkt des Befreiungsantrags bereits über der Belastungsgrenze, erstattet die Kasse den zuviel gezahlten Betrag zurück.

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.