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Inflation frisst Zinsgewinne
30.06.2004
Die Inflation ist nach Deutschland zurückgekehrt. Nicht so stark wie während der Ölkrisen 1973/74 und 1981, als achtprozentige Teuerungsraten an der Kaufkraft der Einkommen zehrten, doch die Zeiten hoher Preisstabilität scheinen fürs Erste vorbei zu sein. Im Mai diesen Jahres kletterte die Inflationsrate mit 2,1 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Bereits im April war der Anstieg mit 1,6 Prozent bemerkenswert hoch ausgefallen. Verantwortlich waren neben dem starken Öl- und Benzinpreisanstieg vor allem auch die deutlich höheren Preise für die Genussmittel Alkohol und Tabak. Zudem macht sich die Gesundheitsreform bemerkbar: Patienten müssen seit Jahresbeginn unter anderem bei Medikamenten erheblich mehr zuzahlen. Die steigende Inflation schmälert die Kaufkraft der Verbraucher und mindert den Wert ihrer Ersparnisse - besonders, wenn die Preissteigerung auf ein historisch niedriges Zinsniveau trifft. Genau vor dieser Situation stehen Sparer im Moment. Für Zinspapiere mit einjähriger Laufzeit bekommen sie kaum mehr als 2 Prozent - die werden nun vollständig von der Inflation aufgefressen. Selbst von den rund 4 Prozent Rendite für zehnjährige Anleihen bleibt wenig übrig. Kein Wunder also, dass viele Anleger auf steigende Zinsen hoffen und sich deshalb nicht längerfristig binden wollen. Allerdings geht ihnen damit einiges an Rendite durch die Lappen. Denn die Erträge für Anlagen mit kurzer Laufzeit sind im Verhältnis zu den langen Laufzeiten zur Zeit unverhältnismäßig niedrig. Als goldener Mittelweg bieten sich deshalb Festgelder mit drei- bis fünfjähriger Laufzeit an – hier lässt sich zur Zeit eine Rendite von 3,25 – 4,00 Prozent erzielen.

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