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Renditerenner Bausparen
14.07.2004
Auch wenn sein Image etwas altbacken ist - ein Bausparvertrag lohnt sich fast immer. Auch, wenn man gar nicht bauen will: der Anspruch auf staatliche Wohnungsbauprämie ist unabhängig davon, ob man mit dem Geld wirklich eine Immobilie bauen, kaufen oder renovieren will. Je nach Tarif verzinsen die Bausparkassen das Gesparte mit bis zu 3 %. Wenn man am Ende auf ein Darlehen verzichtet, gibt es zusätzlich einen Bonus. Und 8,8 % Wohnungsbauprämie zahlt Vater Staat jährlich dazu – maximal 512 Euro für Ledige und 1.024 Euro für Verheiratete. Die Einkommensgrenze, bis zu der man Wohnungsbauprämie bekommt, liegt für Unverheiratete zur Zeit bei 25.600 Euro und für Verheiratete bei 51.200 Euro. Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen im jeweiligen Sparjahr: vom Bruttoverdienst kann man Werbungskosten und Freibeträge abziehen. Was übrig bleibt, ist das zu versteuernde Jahreseinkommen. Wenn die Bausparbeiträge aus den oft noch vom Arbeitgeber gesponserten vermögenswirksamen Leistungen kommen, wird die Rendite doppelt attraktiv: neben der staatlichen Wohnungsbauprämie gibt es dann die staatliche Arbeitnehmerzulage von 9 % aus maximal 470 Euro im Jahr – wenn ein zu versteuerndes Einkommen von 17.900 Euro für Ledige und 35.800 Euro für Verheiratete nicht überschritten wird. Wer das Bausparen als reine Geldanlage mit Zulagen und Prämien nutzen will, sollte einen speziellen Spartarif wählen, der in der Regel auf eine Laufzeit von sieben Jahren ausgelegt ist. Echte Finanzierungstarife bieten weniger Guthabenzinsen, dafür zahlt man später weniger für´s Baudarlehen. Achtung: wer die vereinbarte Laufzeit nicht durchhält, erhält keine Wohnungsbauprämie oder muss bereits gutgeschriebene Förderung wieder zurückzahlen. Und: die Kosten für Kontoführung und die Gebühr bei Vertragsabschluss sollten die Rendite nicht schmälern. Viele Bausparkassen erstatten bei einem Darlehensverzicht am Ende der Laufzeit die 1- bis 1,6 prozentige Abschlussgebühr zurück.

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