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+++ Auf dem Weg ins eigene Berufsleben +++
04.09.2013
Jeden Sommer starten zahlreiche Azubis ins Berufsleben. Für viele ein wichtiger Schritt in ihrem Leben. Daher sollten sie nicht vergessen, sich über ihre Rechte, aber auch Pflichten als Auszubildende in einem Unternehmen zu informieren.

Wer einen Ausbildungsbetrieb gefunden hat, der muss – vermutlich zu ersten Mal! – einen Arbeitsvertrag abschließen. Wie bei allen späteren Verträgen gilt hier: Sich vorher informieren, was in dem Vertrag stehen muss und diesen vor der Unterschrift genau lesen.


Was auf jeden Fall im Ausbildungsvertrag stehen muss, gibt das Berufsausbildungsgesetz (§ 11 Abs. 1 BBiG) vor. Die Kernpunkte sind demnach folgende: Art und Ziel sowie Beginn und Dauer der Ausbildung, Ausbildungsmaßnahmen, die außerhalb der Ausbildungsstätte stattfinden, die Dauer der täglichen Ausbildungszeit und der Probezeit. Dazu kommen die Höhe des Azubi-Gehalts, der Urlaubsanspruch, Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann und Hinweise auf zu beachtende Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Der Blick richtet sich auch auf das Alter der Lehrlinge bei der täglichen Ausbildungszeit und Urlaubsanspruch. Hier richtet sich der Vertrag nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG). Für Volljährige gilt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) bzw. das Bundesurlaubsgesetz (BurlG).“Wichtig für den Azubi: Ist der Berufsausbildungsvertrag unterschrieben, muss ihn der Betrieb an Kammer, Innung bzw. die zuständige Stelle schicken (§ 36 BBiG) – nur dann ist der Lehrling auch für die Prüfungen zugelassen.


Damit der Auszubildende weiß, welche Bereiche er im Unternehmen kennen lernen und welche Fähigkeiten er erwirbt, muss der ausbildende Betrieb einen Ausbildungsplan erstellen. Ausbildungsfremde Tätigkeiten wie private Botengänge oder Putzdienste dürfen von Azubis nach § 14 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz im Regelfall nicht gefordert werden.Die Kosten für Ausbildungsmittel, beispielsweise Werkzeuge, Maschinen und PC sowie Arbeitskleidung, trägt der Betrieb. Lernmittel für die Berufsschule gehören jedoch nicht dazu.Generell hat der Ausbildungsbetrieb die Pflicht, seine Azubis bestmöglich bei der Erreichung des Ausbildungsziels zu unterstützen. Dazu gehört, diese zur regelmäßigen Teilnahme am Berufsschulunterricht anzuhalten. Für den Unterricht muss der Auszubildende freigestellt werden – unter Fortzahlung des Lehrlings-Gehalts. Das gilt auch für Prüfungen, zu deren Teilnahme die Ausbilder ihre Zöglinge ebenfalls anhalten sollten.In den Ausbildungsordnungen werden von den Azubis Ausbildungsnachweise in Form von Berichtsheften gefordert. Der ausbildende Betrieb ist verpflichtet, seinen Nachwuchs dabei zu unterstützen und die Hefte zu überprüfen. Quelle: MT / DAS


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