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+++ Trauer um Fotos größer als um Ehering +++
04.09.2013
Was würden die Deutschen nach einem Einbruch am meisten vermissen? Dieser Frage gingen die GfK-Meinungsforscher im Auftrag der Gothaer Versicherung in Köln nach. Unerwartetes Ergebnis: Persönliche Fotos würden noch vor Bargeld und Schmuck als der größte Verlust empfunden – fällt hingegen der Ehering in Einbrecherhände, hält sich die Trauer in engen Grenzen.

Persönliche Fotos, Bargeld, (Familien-)schmuck: Das ist der Hausrat, den die Deutschen besonders vermissen, wenn Einbrecher zugeschlagen haben (siehe Abb. 1). Männer wie Frauen zeigen dabei eine ähnliche Sentimentalität, denn sie setzen gleichermaßen per-sönliche Fotos auf Platz eins der Top-10-Liste der Sachen, deren Verlust ihnen Kummer bereiten würde. Bei Bargeld sind sich die beiden Geschlechter ebenfalls ähnlich. Hinge-gen hängen Frauen etwas mehr am Schmuck, Männer mehr an Stereo- und Heimkino-anlagen, so die repräsentative Befragung von 2.000 Bundesbürgern durch die GfK-Marktforschung (Studiennummer 663051/052-S).

Abb. 1: Trauer-Top-10: Ehering mit CD-Sammlung im unteren Drittel
Einbruch: Was die Deutschen am meisten vermissen würden
1 Persönliche Fotos 51,1 %
2 Bargeld 42,7 %
3 (Familien)schmuck 34,7 %
4 Stereo/ Heimkino 24,1 %
5 Smartphone 17,3 %
6 Flatscreen 16,3 %
7 Ehering 12,4 %
8 CD-Sammlung 12,4 %
9 Weiß nicht 11,7 %
10 Gemälde/ Bilder 9,5 %

Quelle: GfK-Studie im Auftrag der Gothaer Versicherung,
Mehrfachnennung möglich

Der gestohlene Ehering, obwohl meist recht wertvoll, würde bei Männern wie Frauen indes kaum schlechte Stimmung auslösen. Er liegt mit der CD-Sammlung im unteren Drittel der Trauer-Top-10. Unterschieden nach Jung und Alt zeigen sich folgende Trends: Für die bis 29-jährigen ist das Smartphone der Hausrat, der nach einem Ein-bruch am meisten vermisst würde, gefolgt von persönlichen Fotos und Bargeld. Für Senioren stehen wiederum die persönlichen Fotos an erster Stelle, gefolgt von Schmuck und Bargeld (siehe Abb. 2).

„Die Studie zeigt ganz klar, dass neben einer guten Hausratversicherung aktive Ein-bruchvorsorge wichtig ist“, sagt Axel Heidemann, Versicherungsexperte der Gothaer, „denn eine Versicherung kann nur materielle Schäden ersetzen, das Herzblut, das zum Beispiel an verschwundenen Fotos oder Schmuckstücken hängt, ist nicht versicherbar.“ Aber: Nur knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent), das ergab die Studie ebenfalls, haben in besondere Sicherheitsmaßnahmen investiert, etwa in Aufhebelsperren.

Abb. 2: Einbruch: Wer was am meisten vermissen würde

Frauen
1 Persönliche Fotos
2 (Familien-)schmuck
3 Bargeld
Männer
1 Persönliche Fotos
2 Bargeld
3 Stereo/ Heimkino
Junge Leute (bis 29 Jahre)
1 Smartphone
2 Persönliche Fotos
3 Bargeld
Senioren (60+)
1 Persönliche Fotos
2 (Familien-)schmuck
3 Bargeld

Quelle: GfK-Studie im Auftrag der Gothaer Versicherung,
Mehrfachnennung möglich


Wie ist beliebter Hausrat in der Hausratversicherung versichert? Die Gothaer Ver-sicherung klärt auf.

Fotos: Verschwinden Fotos bei einem Einbruch-Diebstahl oder werden sie durch Vandalismus beschädigt, so zahlt die Hausratversicherung für Rahmen und Glas. Das Foto selbst hat hingegen nur Papierwert.

Schmuck: Wertsachen wie Schmuck sind meist bis 20 Prozent der Versicherungssum-me abgedeckt, je nach Tarif sind auch 40 Prozent möglich. Außerhalb von Wertschutz-behältnissen, wie zum Beispiel einem Tresor, gelten fixe Grenzen von beispielsweise 25.000 Euro.

Bargeld: Die meisten Hausratversicherungen erstatten maximal 1.000 bis 1.500 Euro gestohlenes Bargeld. Lag es in einem Tresor (mindestens 200 Kilo schwer bzw. mit fachmännischer Verankerung), entfällt die Begrenzung – das Bargeld wird dann aber auf die Wertsachen-Quote angerechnet.

Die aktuellen Zahlen der deutschen Hausratversicherer sind alarmierend: Wohnungs-einbrüche nehmen deutschlandweit zu und verursachen immer höhere Schäden. Nach vorläufigen Auswertungen kosteten sie 2012 die Versicherer 470 Millionen Euro, das sind 50 Millionen Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg 2012 erneut um 10.000 auf inzwischen 140.000 Straftaten. Innerhalb der letzten drei Jahre haben diese Delikte um fast 30 Prozent zugenommen. Immer mehr Men-schen verfügen über hochwertig ausgestattete Wohnungen und Häuser. Die fortschrei-tende Technisierung der Lebenswelt mit Smartphones, Tablet-PCs und Laptops erklärt die hohen Schäden, die Einbrüche verursachen. So haben die Kosten für Einbruchschä-den einen neuen Rekord erreich: Im Durchschnitt hinterlassen Einbrecher 3.300 Euro Schaden.
·Zahlen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft,
·Quelle: MT/Gothaer

www.fss-online.de/schnelleinstieg/sp_hausrat.asp?




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