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+++ Vorsicht, Quecksilber! +++
18.09.2013
Zwar schonen Energiesparlampen Umwelt und Geldbeutel. Doch die sparsamen Leuchten haben auch ihre Schattenseiten: Sie enthalten Quecksilber, ein Nervengift, das im Haushalt eigentlich nichts verloren hat. Auch wegen ihres kalten Lichts und ihrer langen Anlaufzeit fällt es vielen Verbrauchern schwer, sich mit ihnen anzufreunden. Dennoch: „Die alte Glühbirne wird nach und nach ganz aus den Regalen verschwinden“, so Tanja Cronenberg von ERGO. „Deswegen führt kein Weg an den neuen Leuchtmitteln vorbei.“ Dabei gibt es vieles, was für die Sparlampen spricht. So holen sie etwa über Verbrauch und Lebensdauer ihren etwas höheren Anschaffungspreis schnell wieder herein. Ein Beispiel: Wer eine 60-Watt-Glühbirne drei Stunden am Tag brennen lässt, bezahlt in zehn Jahren insgesamt 150 Euro für Strom und Neukauf. Bei einer vergleichbaren Sparlampe summieren sich die Kosten nur auf 32 Euro.

Lampen mit hoher Schaltfestigkeit für den Flur
Bei der Auswahl der richtigen Energiesparlampe müssen die Verbraucher umdenken: Vorbei sind die Zeiten, in denen allein die Wattzahl entscheidend war. Verbraucher sollten sich vor ihrer Kaufentscheidung genau überlegen, wofür sie die Lampe brauchen. Alle wichtigen Angaben sind auf der Verpackung zu finden. Einige davon sind allerdings noch gewöhnungsbedürftig: Die Helligkeit zum Beispiel misst sich nicht in Watt, sondern in Lumen. Dabei entsprechen 60 Watt etwa 700 Lumen. Soll das Licht rasch und ohne Verzögerung erstrahlen, ist eine Lampe mit Schnellstartfunktion die richtige Wahl. Für Flure und andere Räume, wo das Licht oft an- und ausgeschaltet wird, empfehlen sich Lampen mit hoher Schaltfestigkeit. Wer sich an kaltem, blauem Licht stört, sollte auf die Farbtemperatur achten. Die Maßeinheit dafür ist Kelvin. 2700 Kelvin schaffen ein warmes Licht, das einer Glühbirne entspricht. Wichtig zu wissen: Normale Energiesparlampen lassen sich nicht dimmen. Diese Funktion gibt es nur, wenn es auf der Packung des jeweiligen Modells steht. Auch ist nicht jeder Dimmregler mit jeder Lampe kompatibel. Daher sollten sich Verbraucher vor dem Kauf beraten lassen.


Seit bekannt ist, dass die neuen Leuchtmittel gefährliche Chemikalien enthalten, sind viele Verbraucher gewarnt – spätestens seit Medienberichten über eine Frau, die sich bei der Beseitigung einer zerbrochenen Lampe Verätzungen zugezogen hatte. Zwar besteht wegen der sehr geringen Menge an Quecksilber keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit. Dennoch ist Vorsicht angebracht, vor allem, wenn eine Birne zerbricht. In diesem Fall gilt: Sofort die Fenster öffnen, Lüftungen abschalten, den Raum verlassen. Nach 15 Minuten dürften die Gase verflogen sein. Wichtig ist, Scherben sowie Pulver mit einem festen Papier oder Klebeband aufzunehmen und in einem verschraubbaren Gefäß zu entsorgen. Dabei Handschuhe nicht vergessen. Auf keinen Fall sollten Staubsauger und Besen zum Einsatz kommen: sie wirbeln die Quecksilberreste nur noch auf. Da Kinder besonders empfindlich sind, sollten Eltern bei Lampen im Kinderzimmer einen zusätzlichen Schutz verwenden, etwa einen Lampenschirm. Eventuell sind Halogenlampen hier die bessere Alternative. Ausgebrannte Energiesparlampen gehören übrigens nicht in den Hausmüll: Der Fachhandel oder der nächstgelegene Recyclinghof nehmen ausgediente Leuchtmittel zurück. Quelle: MT/Ergo

www.fss-online.de/index_strom.asp?




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