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+++ Pflege-Bahr: Sicherheit für den Fall der Fälle +++
18.09.2013
Die Menschen werden immer älter und sind damit häufiger auf Pflege und Unterstützung im Alltag angewiesen. Seit Anfang des Jahres fördert der Staat die private Pflegeversicherung über Zuschüsse - denn der gesetzliche Versicherungsschutz allein reicht nicht aus.

Laut Statistischem Bundesamt waren 2011 rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig. Tendenz - steigend. Denn bis 2030 wächst die Zahl der über 65-Jährigen um ein Drittel von 16,7 Millionen im Jahr 2008 auf 22,3 Millionen, so das Bundesamt. Wird jemand zum Pflegefall, geht das ins Geld: Bei Pflegestufe III kostet eine vollstationäre Pflege im Heim rund 2.600 bis 3.700 Euro im Monat - und das ohne Unterkunft und Verpflegung. Der Staat erstattet davon jedoch nur rund 1.550 Euro im Monat. Bezieht der Pflegebedürftige eine durchschnittliche Altersrente von 1.000 Euro, kann die Differenz bis zu 1.200 Euro monatlich betragen. "Der Staat steuert dieser Versorgungslücke entgegen, indem er Aufwendungen für die private Pflegeversicherung mit monatlich fünf Euro unterstützt", erklärt Stefan Weinert von der Postbank. "Ein Vierzigjähriger kann zum Beispiel mit einem monatlichen Beitrag von nur 10,33 Euro plus staatlichem Bonus den Anspruch auf 600 Euro Pflegegeld im Monat erwerben."

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass der Eigenbeitrag mindestens zehn Euro im Monat beträgt und die spätere Versicherungsleistung monatlich wenigstens 600 Euro in Pflegestufe III vorsieht. Außerdem muss der Versicherte mindestens 18 Jahre alt sein und weder in der Vergangenheit noch aktuell pflegebedürftig sein. Eine Gesundheitsprüfung ist für den Abschluss eines Pflege-Bahr nicht erforderlich: "Ein großer Vorteil besonders für ältere Menschen und Kunden mit Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes", erläutert Stefan Weinert. Die Leistungen können bereits ab Pflegestufe 0 ("Zusätzliche Betreuungsleistung bei eingeschränkter Alltagskompetenz") abgerufen werden. Dies trifft vor allem für Personen zu, die an einem frühen Stadium der Demenz leiden. Das Monatsgeld ist dabei nicht zweckgebunden und muss nicht für die Pflege eingesetzt werden. Quelle: MT/ Postbank

www.fss-online.de/schnelleinstieg/sp_wohngeb.asp?


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