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+++ Helfen Vorsorgeuntersuchungen wirklich? +++
18.09.2013
Sind Vorsorgeuntersuchungen wirklich sinnvoll? Denn selbst, wenn bei einer Untersuchung nichts entdeckt wird, kann der Patient ja anschließend erkranken.

Das ist richtig. Dennoch sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig: Sie helfen, Risikofaktoren für eine Krankheit zu erkennen, bevor diese entsteht. Findet der Arzt solche Faktoren – beispielsweise verdächtige Zellen bei der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge – kann er diese behandeln oder gegebenenfalls entfernen. Das heißt, eine frühzeitige Diagnose erhöht bei vielen Krankheiten die Heilungschancen und kann den Verlauf günstig beeinflussen. Dennoch bedeuten Vorsorgeuntersuchungen keine hundertprozentige Sicherheit: Auch der beste Test kann irrtümlich etwas Verdächtiges feststellen oder Risikofaktoren übersehen. Daher sollten Patienten auch nach einer Vorsorgeuntersuchung Beschwerden ernst nehmen und beim Arzt abklären.

Wann sollten Patienten zur Vorsorge gehen?
Jeder Lebensabschnitt – vom Baby bis zum Erwachsenen – bringt Veränderungen, gesundheitliche Gefahren und manchmal auch altersbedingte Erkrankungen mit sich. Daher hängt es auch vom Alter des Patienten ab, welche Vorsorgeuntersuchung er wann durchführen sollte. Generell gilt: Im Erwachsenenalter dienen Vorsorgeuntersuchungen der Erkennung von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Krebs. Ein grober Vorsorge-„Fahrplan“ sollte daher für Männer und Frauen ab 35 alle zwei Jahre einen sogenannten Gesundheits-Check-up vorsehen. Dieser überprüft Cholesterinwerte und Blutdruck, um Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und somit Schlaganfälle oder Herzinfarkte zu vermeiden. Wer jedoch bereits Beschwerden oder familiäre Vorbelastungen hat, sollte natürlich auch außerhalb dieses Fahrplans unbedingt ärztlichen Rat einholen!

Es gibt unzählige Vorsorgeuntersuchungen – welche davon sind wirklich notwendig?
Das hängt von dem einzelnen Patienten, seiner Konstitution sowie seiner gesundheitlichen und familiären Krankheitsgeschichte ab. Dennoch empfehlen sich ein paar Untersuchungen für alle Erwachsenen: Bei Frauen sollte bereits ab dem 20. Lebensjahr eine jährliche Krebsvorsorge beim Gynäkologen im Terminkalender stehen. Männern ab 45 empfehlen Ärzte eine Prostatakrebsfrüherkennung, am besten beim Urologen. Wichtig ist auch die Früherkennung von Hautveränderungen – beim sogenannten „Haut-Screening“, das ab 35 alle zwei Jahre angeboten wird. Mit eine der besten Vorsorgeuntersuchungen ist die Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr. Mir ihr kann der Arzt Veränderungen im Darm erkennen und entfernen, bevor der Krebs überhaupt ausbricht. Wenn der Arzt nichts findet, kann man wirklich über Jahre sicher sein, keinen Darmkrebs zu bekommen. Für eine individuelle Planung der notwendigen Vorsorgeuntersuchungen sollten Patienten am besten ihren Hausarzt aufsuchen. Er kennt die persönliche Krankheitsgeschichte und kann gegebenenfalls an einen Facharzt überweisen. Quelle: MT/ DKV

www.fss-online.de/index_pkv.asp?

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