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+++Vererben ohne Streit +++
02.10.2013
Jeder siebte Erbe (15 Prozent) hat bereits Streit um den Nachlass miterlebt, so eine aktuelle Studie der Postbank. Doch Konflikte können vermieden werden, etwa durch eine transparente Nachlassplanung schon zu Lebzeiten des Erblassers.

Rund 254 Milliarden Euro werden allein in diesem Jahr vererbt. Bis 2020 steigt die Summe sogar noch weiter an, auf 330 Milliarden, so die Berechnung der Postbank. Doch beim Geld hört bekanntermaßen die Freundschaft auf. Und auch Familienbande werden bei diesem Thema arg strapaziert - vor allem wenn es ums Erbe geht. 15 Prozent der Deutschen, die bereits geerbt haben, mussten diese Erfahrung machen und um ihr Erbe streiten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Postbank Studie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach. Dabei sind die Deutschen doch eigentlich recht harmoniebedürftig: 91 Prozent der künftigen Erben wünschen sich, dass es keinen Streit ums Erbe gibt. Doch wie lässt er sich verhindern? "Eine unmissverständliche Nachlassplanung, zum Beispiel durch ein Testament, und klare Absprachen mit allen Beteiligten zu Lebzeiten des Erblassers können den Zündstoff deutlich reduzieren", erklärt Anja Maultzsch von der Postbank.

Tatsächlich hat nur in jedem vierten bisherigen Erbfall (28 Prozent) der Erblasser die Verteilung der Erbschaft mit allen Beteiligten besprochen, so die Studie. Dieser Punkt ist heute jedoch drei Vierteln (75 Prozent) aller angehenden Erben "ganz besonders" oder "ziemlich wichtig". In der Gruppe der angehenden Erbschaftsgeber sagen das sogar 82 Prozent. "Eine Familienkonferenz zum Beispiel ist für die Beteiligten eine gute Gelegenheit, ihre Gefühle offen auszusprechen. Oft fühlen sich Kinder ungerecht behandelt oder herabgesetzt. Ist dies der Fall, kann der aufgestaute Ärger die Situation nach dem Tod der Eltern leicht verschärfen", erläutert Anja Maultzsch. "Die Erblasser können die Kinder in ihre Überlegungen einbeziehen und ihre Entscheidungen transparent machen, sodass die Kinder nach dem Tod der Eltern nicht unangenehm überrascht werden."

Tipp: Auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz unter bmj.de finden Interessierte eine kostenlose Informationsbroschüre zu dem Thema Erben und Vererben. Quelle: MT/Postbank

www.fss-online.de/index_recht.asp?



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