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+++ Advent, Advent, die Wohnung brennt… +++
04.12.2013
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt; erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier... Damit am Ende wirklich das Christkind vor der Tür steht und nicht die Feuerwehr, sollten Verbraucher an Weihnachten rund um das Thema offenes Feuer einiges beachten:

Gerade durch Adventskränze und Wachskerzen am Weihnachtsbaum steigt in den letzten Wochen des Jahres die Brandgefahr in deutschen Haushalten um ein Vielfaches. Das bestätigt auch die im Auftrag von ERGO durchgeführte, repräsentative Umfrage von Ipsos*: Jeder fünfte Bundesbürger im Alter von 16-70 Jahren hat schon einmal einen Brand durch Advents- oder Weihnachtskerzen miterlebt.

Vom gemütlichen Licht zum Brandrisiko
Egal, ob Weihnachtspyramiden, Stövchen, Adventskranz, Aromaduftkerzen oder Kerzenhäuser: In der Vorweihnachtszeit erhellt gemütliche Adventsbeleuchtung fast jede Wohnung mit warmem Kerzenschein. Doch dieser schöne Schein trügt: „Tatsächlich hat jede Kerzenflamme eine Temperatur von über 1.000 Grad Celsius und stellt somit ein erhebliches Gefahrenpotential dar. Die meisten unterschätzen schlicht, wie schnell ein Funke auf Sofa oder Teppich überspringen kann“, warnt die ERGO. Wichtig ist deshalb der richtige Umgang mit Kerzen: Sie sind am besten in stabilen, nicht brennbaren und standsicheren Kerzenhaltern aufgehoben. Schief stehende oder umgebogene Kerzen sollten nicht mehr angezündet werden, da sie wesentlich schneller abbrennen oder umfallen können. Besondere Vorsicht ist bei Teelichtern geboten: Diese bestehen meist aus Paraffin, einem Erdölprodukt. Unkontrolliert brennende Teelichter dürfen deshalb niemals mit Wasser gelöscht werden! Dadurch wird, ähnlich wie bei einem Benzinbrand, das Feuer zusätzlich angefacht.

So lästig es auch sein mag: Brennende Kerzen sollte man niemals unbeaufsichtigt lassen! Auch wenn man das Zimmer nur kurz verlässt, sollte man die Flamme unbedingt löschen.Denn von der eben noch friedlich flackernden Kerzenflamme bis zum Vollbrand eines Zimmers reichen unter Umständen weniger als zwei Minuten!Sollte die unmittelbare Umgebung einer Kerze bereits Feuer gefangen haben, gilt: Auf keinen Fall pusten, denn das beschleunigt den Brand und lässt die Funken nur umso weiter fliegen. Lieber möglichst schnell die Flammen mit einem feuchten Tuch ersticken! Ebenso wichtig: Brennende Kerzen immer fern von Kindern und Haustieren halten und sie niemals alleine mit der Weihnachtsdekoration lassen! Übt doch eine flackernde Kerze vor allem auf erstere eine unwiderstehliche Faszination aus.

Feuerwehr statt Weihnachtsmann?
Auch wenn elektrische Kerzen das geringste Brandrisiko bergen: Viele Weihnachtsfans erliegen nach wie vor dem Zauber eines Weihnachtsbaums mit echten Wachskerzen. „Hier sollten sie unbedingt einige Vorsichtsmaßnahmen beherzigen“, rät die ERGO Schadenexpertin. Es empfiehlt sich, den Weihnachtsbaum erst möglichst knapp vor dem Fest zu kaufen und in der Zwischenzeit kühl und feucht zu lagern, zum Beispiel in der Garage oder auf dem Balkon. Denn in den warmen Wohnräumen trocknet er rasch aus und stellt dann eine erhöhte Brandgefahr dar. Daher ist beim Aufstellen – am besten in einem stabilen und mit Wasser gefüllten Ständer – auch der Standort des Weihnachtsbaumes entscheidend. Das bedeutet vor allem: genügend Abstand zu Heizung und Fernseher! Und: In der unmittelbaren Nähe sollten sich keine brennbaren Einrichtungsgegenstände, wie zum Beispiel Gardinen, befinden. Baumkerzen werden im Idealfall in einem Abstand von 25 bis 30 cm zu den Ästen darüber oder daneben platziert. Und auf Strohsterne generell besser verzichten! Gerade trockene Weihnachtsbäume flammen schlagartig auf. Dann bleibt unter Umständen keine Zeit, Wasser zu holen. Einen vollen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher schon im Vorfeld in der Nähe zu deponieren, ist deshalb empfehlenswert.“ Kann ein Entstehungsbrand dennoch nicht im Keim erstickt werden, gilt: Sich und andere rasch in Sicherheit bringen, wenn möglich die Zimmertür schließen, um Zugluft zu vermeiden, und die Feuerwehr rufen! Tanja Cronenberg beruhigt: „Auch hier gilt: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Wer umsichtig mit offenem Feuer in der Wohnung umgeht und die entsprechende Vorsicht walten lässt, wird durch festlichen Zauber belohnt – gerade in der stimmungsvollen Weihnachtszeit.“
Quelle: MT/ Ipsos i:Omnibus™


www.fss-online.de/schnelleinstieg/sp_wohngeb.asp?





















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