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+++ Erbschaft als Altersvorsorge? +++
04.12.2013
27 Prozent der jungen Berufstätigen unter 30 Jahren erwarten eine Erbschaft und planen diese in ihre eigene Altersvorsorge ein, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Postbank. Doch wer sich auf den Geldsegen von Oma verlässt und an der eigenen Vorsorge spart, dem kann ein böses Erwachen drohen.

Ob der florierende Betrieb der Eltern oder das Häuschen vom Großvater: Mehr als jeder vierte Berufstätige zwischen 16 und 29 Jahren (27 Prozent) rechnet damit, im Rahmen seiner Altersvorsorge von einer Erbschaft zu profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag der Postbank. Von den 30- bis 49-jährigen erwarten 26 Prozent ein Erbe von erheblichem Umfang, von den Befragten, die 50 Jahre und älter sind, lediglich 12 Prozent. Tatsächlich haben unter allen Deutschen ab 16 Jahren jedoch nur 10 Prozent bislang bereits eine Erbschaft gemacht, die für Ihre Altersvorsorge relevant ist. "Sich auf eine Erbschaft zu verlassen, um den eigenen Lebensstandard im Alter zu halten, ist bequem, aber unverantwortlich", kommentiert Ralf Palm von der Postbank die Ergebnisse. "Man spekuliert auf einen - in der Regel - höchst unsicheren Ertrag."

Denn zu welchem Zeitpunkt man in den Genuss einer Erbschaft kommt, steht in den Sternen. Laut Berechnung des Statistischen Bundesamts werden die Deutschen immer älter - heute feiert schon jeder zweite Mann wenigstens seinen 80. und jede zweite Frau ihren 85. Geburtstag. "Stellt man im Alter fest, dass die Erbschaft für die Altersvorsorge wider Erwarten nicht ausreicht, sind sehr hohe Aufwendungen nötig, um noch eine ausreichende Vorsorge anzusparen", so Ralf Palm. Mit der steigenden Lebenserwartung geht zudem einher, dass immer mehr Menschen über einen immer längeren Zeitraum Pflege benötigen. Und die geht ins Geld: Bei Pflegestufe III kostet eine vollstationäre Pflege im Heim rund 2.600 bis 3.700 Euro monatlich - und das ohne Unterkunft und Verpflegung. Der Staat erstattet davon nur rund 1.550 Euro im Monat. "Die Pflegekosten können die vermeintliche Erbmasse deutlich schmälern oder im schlimmsten Fall sogar komplett aufzehren. Ist es dem Pflegebedürftigen nicht mehr möglich, die Kosten für seine Pflege von seinem Einkommen und seinen Ersparnissen zu finanzieren, muss er unter Umständen sogar eine vorhandene Immobilie verkaufen, um sie zu begleichen", erläutert der Postbank Experte.
Auch das Vermögen der Kinder kann das Amt für die Pflegekosten heranziehen. "Vor allem junge Menschen sollten deshalb früh selbst Verantwortung für Ihre Zukunft übernehmen und sich nicht auf eine Erbschaft verlassen." Quelle: MT

www.fss-online.de/index_bundesschatzbriefe.asp?



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