35. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
22.08.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


Die neuen Tricks der Dialer-Abzocker
04.08.2004
Nach der Einführung schärferer Gesetze durften Surfer noch Anfang 2004 vom dialer-freien Internet träumen – seitdem müssen kostenpflichtige Dialer die einheitliche Vorwahl 0900-9 benutzen. Der Bundesgerichtshof legte außerdem fest: Internetnutzer sind dem Telefonnetzbetreiber gegenüber nicht zur Zahlung von Dialerkosten verpflichtet, wenn sich der Dialer heimlich auf ihrem Rechner eingeschlichen hat. Telefongesellschaften können sich dadurch bei der Dialer-Abzocke nicht mehr wie bisher aus der Affäre ziehen und fleißig mitkassieren. Inzwischen haben sich die Dialer-Betreiber allerdings neue Tricks einfallen lassen. Beispielsweise spähen Abzocker neuen Typs mittels so genannter Spyware die Telefonnummern der Opfer aus. Ihre Programme verstecken sich meist auf Erotikportalen, oft aber auch auf unverfänglichen Seiten. Mit Hilfe der Rufnummer ermitteln die Abzocker die Adresse des Surfers, wenig später wird dann Phantasie-Telefonrechnung präsentiert. Das kann sich schon lohnen, wenn nur einer von hundert Opfern zahlt. Ein beliebter Trick ist auch, den Dialerdownload als "Multimedia-Update" oder "kostenloses Zugangstool" zu tarnen. Dabei werden die User meist aufgefordert – wie gesetzlich vorgeschrieben – zum Download ihr OK zu geben. Über die Tatsache, dass ein kostenpflichtiger Dialer heruntergeladen wird, werden die Surfer allerdings getäuscht. Andere Dialer werden mittels so genannter aktiver Inhalte verbreitet. Beim Betreten einer Seite oder beim Klick auf einen Link werden die Dialer unbemerkt auf den PC des Users heruntergeladen. Davor kann man sich am besten schützen, indem man im Internet Explorer das „Active X“ ausschaltet.

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.