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EU-Überweisungen weiter zu teuer
04.08.2004
Laut EU-Richtlinie darf eine Überweisung ins europäische Ausland den Absender nicht mehr kosten als eine Überweisung ins Inland. Doch auch ein Jahr nach Inkrafttreten der Verordnung verlangen Banken für Auslandsüberweisungen immer noch deutlich mehr Geld. Das geltende Recht umgehen sie mit einem Trick: dem Absender der Auslandsüberweisung werden zwar nur die Inlandsgebühren berechnet, gleichzeitig werden aber auch dem Empfänger des Geldes Kosten in Rechnung gestellt. So findet sich auf EU-Überweisungsformularen häufig die Klausel: "der Überweisende trägt die Entgelte bei seinem Kreditinstitut, der Begünstigte trägt die übrigen Entgelte und Auslagen". So kann eine Überweisung an den mallorcinischen Ferienhausvermieter oder den österreichischen Versandhändler nach wie vor schnell mal 20 Euro kosten. Weil die Empfängerbank ihre Gebühren meist sofort vom angewiesenen Betrag abzieht, kommt oft gar nicht die volle Summe beim Adressaten an. Das Ziel der EU-Verordnung, den Zahlungsverkehr in Europa zu erleichtern, ist damit ausgehebelt. Zumindest die deutschen Banken waschen ihre Hände in Unschuld: da Entgelte für das Empfangen einer Überweisung in Deutschland unüblich sind, seien allein die ausländischen Banken Schuld an den hohen Überweisungskosten. Eine Überweisung innerhalb Europas bleibt eine teuere und undurchsichtige Angelegenheit – bis die Banken, die EU oder vielleicht auch die Gerichte endlich Klarheit schaffen. Tipp: vor einer Auslandsüberweisung sollte man in jedem Fall in Erfahrung bringen, welche Entgelte die Empfängerbank verlangt. Möglicherweise kann man sich mit dem Zahlungsempfänger auf eine billigere Zahlungsweise (z.B. Barzahlung, Verrechnungsscheck) einigen.

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