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+++ Wenn aus einem Paar eine Familie wird +++
12.03.2014
Mit einem Kind verändert sich das Leben einer jungen Familie von Grund auf. Besonders die finanzielle Absicherung bekommt mit dem Nachwuchs eine neue Dimension. Denn meist erfordert der Familienzuwachs auch finanzielle Investitionen, zum Beispiel in ein größeres Auto oder eine größere Wohnung. Außerdem gewinnen Themen wie der finanzielle Schutz der Familie im Notfall und die Sicherung der Zukunft jetzt stärker an Bedeutung. Worauf junge Familien dabei achten und gegen welche Risiken sie sich absichern sollten, erläutert Tatjana Höchstödter, Vorsorgeexpertin von ERGO, im aktuellen Expertengespräch.

Die Geburt des ersten Kindes macht Paaren meist richtig bewusst, was es heißt, füreinander da zu sein und gebraucht zu werden. Die neue Verantwortung zwingt dazu, sich auch mit ungeliebten Themen wie Krankheit oder Tod auseinanderzusetzen. Welche Arten der Vorsorge sind für junge Familien in dieser Situation richtig und wichtig?
Der optimale Schutz hängt immer von der persönlichen Lebenssituation ab. Generell sollten sich Familien fragen: Welche Risiken stellen eine ernsthafte und dauerhafte Gefahr dar? Dazu zählen in jedem Fall der Tod eines Partners und somit möglicherweise die finanzielle Not der Hinterbliebenen. Aber auch ein Unfall oder eine schwere Krankheit eines Partners kann weitreichende Folgen haben. Das gilt besonders, wenn der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Diese Risiken werden durch eine Lebens- bzw. eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt. Eine Risikolebensversicherung springt ein, wenn der Hauptverdiener stirbt. Die Familie ist so zumindest vor finanziellen Engpässen geschützt. Das ist besonders wichtig, damit laufende Verpflichtungen – zum Beispiel die Finanzierung des Eigenheims – nicht zur finanziellen Belastung werden. Übrigens: Eine Risikolebensversicherung zahlt zwar nur im Todesfall. Sie kann aber möglicherweise in eine kapitalbildende Lebensversicherung umgewandelt werden. Neben dem Risiko Todesfall sollten Familien auch den möglichen Verlust der Arbeitskraft nicht außer Acht lassen. Denn vom Staat erhalten Betroffene im Falle einer Invalidität kaum finanzielle Unterstützung. Deshalb zählt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt: Im Fall der Fälle erhalten Versicherte dann eine monatliche Rente. Gute Versicherer leisten übrigens bereits bei einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit.

Was gilt für bereits bestehende Versicherungen? Müssen diese angepasst werden, sobald sich Nachwuchs ankündigt? Und was muss ein nicht berufstätiger Partner beachten?
Besteht zum Beispiel schon eine Lebensversicherung, empfiehlt es sich, den Todesfallschutz zu erhöhen. Viele Versicherer bieten nach der Geburt eines Kindes sogar eine Anhebung des Todesfallschutzes ohne weitere Gesundheitsprüfung an – im Rahmen einer sogenannten Nachversicherungsgarantie. Eine bestehende Lebensversicherung sollte übrigens auf keinen Fall gekündigt werden, auch wenn es nach der Geburt eines Kindes zu einem finanziellen Engpass kommen sollte. Für diesen Fall empfiehlt es sich, die Beitragszahlungen vorübergehend auszusetzen. Nicht berufstätige Partner sollten ebenfalls ausreichend versichert sein. Denn für Hausfrauen und -männer zahlt der Staat nur in den wenigsten Fällen eine ausreichende Hinterbliebenenrente. Daher ist es notwendig, den berufstätigen Partner vor den finanziellen Folgen der Doppelbelastung zu schützen, die im Todesfall des Partners durch Kindererziehung und Beruf entstehen würde.

Die Zeit, bis aus Babys junge Erwachsene werden, vergeht sehr schnell: Plötzlich benötigt der Nachwuchs finanzielle Unterstützung für die Ausbildung, einen Auslandsaufenthalt oder den Führerschein. Wie können Eltern für das eigene Kind frühzeitig finanziell vorsorgen?
Da gibt es viele Möglichkeiten. Um dem Nachwuchs später eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, empfiehlt es sich, so früh wie möglich ein Startkapital zu bilden. Dazu bietet sich der Abschluss einer Ausbildungsversicherung an. Eltern können hierfür beispielsweise das Kindergeld oder einen Teil davon verwenden. Aber nicht nur die Eltern, auch Verwandte können das Kind von klein auf unterstützen, indem sie etwa zur Geburt oder Taufe für die spätere Ausbildung einen festen Betrag in diese spezielle Kapitallebensversicherung investieren. Nach Ablauf der Versicherung steht dem Kind das angesparte Kapital zur Verfügung, mit dem es etwa die Kosten seines Studiums abdecken kann. Eine Besonderheit der Ausbildungsversicherung: Das Kapital steht immer zu dem festgelegten Termin, wie zum Beispiel zur Vollendung des 18. Lebensjahrs, zur Verfügung. Wenn im schlimmsten Fall die einzahlenden Eltern, Großeltern oder Paten vorher versterben sollten, übernimmt das Versicherungsunternehmen die weitere Zahlung der Beiträge. Generell gilt: Je früher mit der Vorsorge für Kind und Familie begonnen wird, desto höher sind auch die Erträge. Quelle: MT/ ERGO

www.fss-online.de/schnelleinstieg/haftpflicht.asp?


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