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EC-Karte bei Betrügern besonders beliebt
25.08.2004
Eine neue Variante des Kartenbetrugs sorgt für Schlagzeilen: während der arglose Bankkunde am Automaten Geld abhebt, spähen Täter mittels modernster Elektronik seine ec-Maestro-Karte aus. Eine kaum erkennbare Manipulation des Kartenschlitzes ermöglicht dabei die drahtlose Übermittlung der Kartendaten. Eine zusätzlich installierte winzige Kamera filmt gleichzeitig die Eingabe der Geheimnummer durch den Kunden. Mit den auf diese Weise ausspionierten Daten werden Duplikate der Originalkarte angefertigt und Konten geplündert. Banken und Sparkassen kennen das Dublettenproblem längst, im Schadensfall muss aber noch immer der Kunde nachweisen, dass er die Sorgfaltspflichten eingehalten hat. Deshalb alle Belege aufheben, damit man im Betrugsfall die eigenen Ausgaben nachweisen kann. Interessant für Betrüger ohne Hi-Tech-Ausstattung ist nach wie vor die Lastschriftzahlung per ec-Maestro-Karte: mit diesem Verfahren ist es möglich, auch ohne Kenntnis der Pin-Nummer einzukaufen – Karte und gefälschte Unterschrift genügen. In Nordrhein-Westfalen wurde allerdings ein Weg gefunden, dies besser zu unterbinden: die Polizei schickt die Daten von verloren oder gestohlen gemeldeten Karten an eine zentrale Stelle beim Einzelhandel. Dort werden sie ins vernetzte Kassensystem eingegeben und sofort bundesweit für das Lastschriftverfahren gesperrt. Demnächst wird es übrigens eine einzige Rufnummer geben (116 116), die das Sperren aller Arten von Bank- und Kreditkarten ermöglicht. Mit der EC-Karte sollte man ohnehin besonders sorgfältig umgehen, denn bei ihr fehlt im Gegensatz zu den meisten Kreditkarten jeder Versicherungsschutz.

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