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2005: Änderungen bei der Rente
20.10.2004
Mit dem neuen Alterseinkünftegesetz wird die steuerliche Begünstigung der gesetzlichen Rente gegenüber den Beamtenpensionen schrittweise abgebaut. In 2005 müssen zunächst 50 Prozent der gesetzlichen Altersrente versteuert werden. Die verbleibenden 50 Prozent bleiben steuerfrei und stehen denjenigen, die bereits Rentner sind, lebenslang als persönlicher Freibetrag in Euro zur Verfügung. Für Neurentner steigt ab 2006 der steuerpflichtige Anteil der Rente bis zum Jahr 2020 jährlich um zwei Prozent, danach um ein Prozent. Zum Ausgleich wächst der steuerfreie Teil der Rentenbeiträge der Berufstätigen schrittweise von 60 Prozent im Jahr 2005 auf 100 Prozent ab 2025. Wegen der Einkommensteuer-Freibeträge werden Bezieher von Durchschnittsrenten in aller Regel aber auch zukünftig nicht steuerbelastet sein. Neuerungen gibt es auch bei der staatlich geförderten Privatrente: Riester-Sparer können ihren Anbieter künftig bevollmächtigen, jährlich für sie den Zulageantrag zu stellen. Von 2005 an dürfen Leistungsberechtigte außerdem Einmalauszahlungen oder variable Teilraten bis insgesamt 30 % des angesparten Kapitals zur freien Verwendung entnehmen. Ab 2006 sind geschlechtsneutrale („Unisex“)-Tarife vorgeschrieben: Frauen und Männer erhalten für gleiche Beiträge gleich hohe monatliche Leistungen. Riester-Anbieter müssen künftig über Anlagemöglichkeiten, Struktur des Portfolios und Risikopotenzial informieren. Die neuerdings vorgeschriebenen Standardberechnungen der Anbieter ermöglichen einen besseren Produktvergleich. Das in Riester-Verträgen angesparte Kapital bleibt auch nach Einführung des Arbeitslosengelds II Anfang 2005 vor Anrechnung geschützt. Die Ertragsanteile von privaten Renten, die vor Einführung der Riester-Förderung abgeschlossen wurden, werden mit stark abgesenkten Sätzen besteuert. Beispiel: Der steuerpflichtige Ertragsanteil einer Privatrente beträgt ab 2005 für einen 65-Jährigen Rentner nur noch 18 Prozent statt bisher 27 Prozent.

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