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PKV: Beitrag runter bei Wegfall der Erkrankung
08.12.2004
Aufschläge in der Privaten Krankenversicherung sind teuer: Wer als chronisch Kranker überhaupt einen Vertrag bekommt, muss mit höheren Prämien, größerer Selbstbeteiligung oder sogar mit Leistungsausschlüssen rechnen. Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetiker oder Rückengeschädigte zahlen in der PKV bis zu 50 Prozent mehr als Gesunde. Doch Schummeln bei Vertragsschluss lohnt nicht: werden Vorerkrankungen verschwiegen, kann der Versicherer den Vertrag später kündigen. Beitragsaufschläge wegen chronischer Krankheiten müssen jedoch nicht ein Leben lang gezahlt werden: ist eine frühere Erkrankung ausgeheilt oder deutlich besser geworden, kann der Kunde nach § 41 a des Versicherungsvertragsgesetzes eine Reduzierung seines Zuschlags verlangen. Dafür ist zunächst ein ärztliches Attest notwendig. Daraus muss hervorgehen, dass die Erkrankung, die zum Mehrbeitrag geführt hatte, inzwischen ausgeheilt ist oder sich wesentlich gebessert hat und das Gesundheitsrisiko nicht mehr größer ist als bei Gesunden. Gleichzeitig muss die Versicherung aufgefordert werden, den Beitrag entsprechend zu senken. Sollte der Privatversicherer nicht reagieren oder sich weigern, die Prämie anzupassen, kann der Kunde den Ombudsmann der Privaten Krankenversicherungen einschalten: der ist unter der Nummer 01802/550444 (sechs Cent pro Anruf) zu erreichen, prüft den individuellen Fall und führt gegebenenfalls eine Schlichtung mit dem Krankenversicherer herbei. Der Service des PKV-Ombudsmanns ist – bis auf die geringen Telefongebühren – übrigens kostenlos.

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