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Bonusprogramme in der Kritik
22.12.2004
„Punkte sammeln und Prämien kassieren“ – viele gesetzliche Krankenkassen umgarnen ihre Kundschaft mit solchen Offerten. In Tai-Chi-Kursen und Rückenschulen, in Nichtraucherkursen und bei der Krebsfrüherkennung sammeln Kassenmitglieder Boni. „Punkten Sie sich fit!“ heißt es auch in vielen Fitness-Studios. Den Versicherten soll auf diese Weise ein Anreiz gegeben werden, mehr für ihre Gesundheit zu tun und so ihre Krankheitskosten zu senken. Die Krankenkassen sparen bei den Ausgaben für Arztbesuche und Medikamente und punkten bei ihrer Klientel mit scheinbar attraktiven Prämien. Gesundheitsexperten sind allerdings skeptisch und halten die Prämiensysteme in vielen Fällen für reine Werbeaktionen, um Kunden – auch bei überhöhten Beitragssätzen – bei der Stange zu halten. Grundsätzlich sinnvoll seien Bonusprogramme nur, wenn Versicherte einen Anreiz erhalten, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen; wenn chronisch kranke Menschen dazu ermuntert werden, sich an strukturierten Behandlungsprogrammen zu betätigen – und dafür beispielsweise die Praxisgebühr erstattet bekommen. Auch gesund zu leben ist natürlich lobens- und belohnenswert. Ob das allerdings anhand einer Sportverein-Mitgliedschaft oder des Belegs vom Fitness-Studio nachgewiesen werden kann, ist zweifelhaft. Zumal bei den meisten Bonusprogrammen ohne Belohnung bleibt, wer privat und ohne Nachweis regelmäßig joggt, schwimmt oder Rad fährt. Honoriert wird bspw. auch nicht das tatsächliche Abspecken Kilo für Kilo, sondern nur der Teilnahmenachweis an einem Diätkurs. Der wirkliche Nutzen der verschiedenen Bonusprogramme bei der Entscheidung für eine bestimmte gesetzliche Krankenversicherung sei daher nur schwer einzuschätzen, kritisieren Verbraucherschützer.

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