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Kostenfalle Branding-Handy
03.02.2005
Immer mehr „Branding-Handys“ gehen in jüngster Zeit über die Ladentheken. Besonderheit: einzelne Tasten sind fest mit hauseigenen Online-Angeboten des Mobilfunkanbieters belegt. Was die Firmen gern als Service verkaufen, wird rasch zur Kostenfalle: oft genügt ein einziger Tastendruck, um den voreingestellten Internetzugang ohne zusätzlichen Hinweis aufzurufen. Vielen Nutzern ist nicht wirklich bewusst, dass sie durch einen bestimmten Knopfdruck sofort zu den kostenpflichtigen Internet-Portalen ihrer Netzbetreiber gelotst werden. Um versehentliche Einwahlen zu vermeiden, deshalb die Tastensperre beim Handy stets aktivieren. Die Voreinstellungen der Netzbetreiber zwingen den Nutzern oft Funktionen auf, die sie nicht umgehen können: bei vielen „gebrandeten“ Handys sind bestimmte Einstellungen des Herstellers deaktiviert - zum Beispiel die Bilderübertragung zum PC via Kabel, Infrarot oder Bluetooth. So werden die Kunden genötigt, die Bilder zum Archivieren über teure Media-Message-Service (MMS) des Mobilfunkanbieters zu versenden. Da Branding-Handys auf Angebote und Funktionen eines Mobilfunkproviders ausgerichtet sind, gibt es Probleme beim Betrieb in anderen Funknetzen: wer den Anbieter wechseln oder auf eine andere Prepaid-Karte umsteigen will, muss sein Gerät oft umprogrammieren. Mittlerweile bieten Firmen im Internet ein „De-Branding“ an: für um die 25 Euro wird die Software des Netzfunkbetreibers gelöscht und die Originalsoftware des Geräts wieder aufgespielt. Dadurch können Kunden allerdings ihre Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber Händler und Mobilfunkanbieter verlieren. Tipp: auch mit Geräten ohne Logo und programmierte Online-Tasten kommt man ins Internet. Bei herkömmlichen Handys muss die Einwahl vor dem Start allerdings manuell bestätigt werden - ein ungewollter Verbindungsaufbau ist so nicht möglich.

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