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Familienvermögen richtig verteilen
12.05.2003
Auch Kinder haben Freibeträge bei der Zinsbesteuerung – Familien können dem Finanzamt durch frühzeitiges Verschenken von Kapitalvermögen an die Nachkommen ein Schnippchen schlagen, wenn die Freibeträge der Eltern überschritten sind und der Fiskus seinen Anteil an den Zinserträgen verlangt. Jedem Kind, das ausschließlich Einnahmen aus Kapitalvermögen hat, stehen Steuerfreibeträge von insgesamt 8.872 Euro im Jahr zu. Zum Grundfreibetrag von 7.235 Euro kommt der Sparerfreibetrag mit 1.550 Euro, der Werbungskosten-Pauschbetrag mit 51 Euro und der Sonderausgaben-Pauschbetrag mit 36 Euro. Kinder brauchen Zinsen und andere Kapitalerträge bis zur Summe dieser Freibeträge nicht zu versteuern. Bringt das Kapitalvermögen des Kindes etwa eine Rendite von vier Prozent, ist also eine Anlage bis zu 221.800 Euro steuerfrei. Der Sparerfreibetrag von 1.550 Euro wird durch Erteilung eines Freistellungsauftrags an die kontoführende Bank geltend gemacht. Sollen sämtliche Freibeträge des Kindes genutzt werden, wird allerdings eine eigene Steuererklärung fällig. Bis zu einer Summe von 205.000 Euro ist das Verschenken von Kapitalvermögen an die eigenen Kinder zur Zeit steuerfrei. Dieser Betrag gilt für jedes einzelne Kind und kann nach Ablauf von zehn Jahren erneut in Anspruch genommen werden. Sind die Kinder über achtzehn Jahre und noch in Ausbildung, ist allerdings zu bedenken, dass ab einem bestimmten eigenen Einkommen kein Kindergeld mehr gezahlt wird und der Kinderfreibetrag bei der Steuerberechnung der Eltern wegfällt. Außerdem müssen Kinder mit hohen Einkünften eigene Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung zahlen.

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