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Streit um Dialer-Kosten: Wann darf die Telekom sperren?
21.05.2003
Hat sich unbemerkt ein 0190er-Dialer auf dem Rechner eingenistet und heimlich Internetverbindungen zu Mondpreisen aufgebaut, fällt man beim Blick auf die nächste Telefonrechnung aus allen Wolken – der Schaden summiert sich schnell auf einen mehrstelligen Eurobetrag. Im Streitfall muss man beweisen, dass sich die Einwähl-Software ungewollt und unbeabsichtigt installiert hat – der Nachweis ist schwierig, das Problem rechtlich noch nicht klar geregelt. Weigert man sich, die überhöhten Einwahlkosten zu übernehmen, gibt´s schnell Ärger mit der Telekom: wer nicht zahlt, muss mit der Sperre seines Telefonanschlusses rechnen. Aktuelle Rechtslage: Eine Anschluss-Sperre – nur für Anrufe, die Sie tätigen – ist nur dann erlaubt, wenn Sie mit mehr als 75 Euro in Verzug sind. Die Sperre darf frühestens zwei Wochen nach schriftlicher Androhung einsetzen – und nur unter Hinweis auf den gerichtlichen Rechtschutz. Erst nach einwöchiger Sperre der ausgehenden Telefonate darf der Anschluss auch für eingehende Anrufe gesperrt werden. Ganz unzulässig ist die Sperre, wenn Sie gegen die Rechnung begründete Einwände erhoben haben. Legen Sie also umgehend schriftlich Protest mit genauer Begründung ein – zur Sicherheit per Einschreiben – und zahlen Sie nur den berechtigten Teil der Rechnung. Lassen Sie bereits abgebuchte Beträge innerhalb von sechs Wochen bei Ihrer Bank zurückbuchen. Der Telefonprovider darf den Anschluss wegen nicht bezahlter Rechnung gar nicht sperren, wenn er Ihnen die angewählten Nummern nicht bis auf die letzte Stelle mitteilen kann, so das Landgericht München (I 15 T 9232/00). Zum Schutz vor unseriösen 0190er- oder 0137er-Anbietern muss die Telefonrechnung außerdem Namen und ladungsfähige Anschrift des jeweiligen Dienstes enthalten.

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