26. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
24.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


Vorsicht bei Abbuchungsaufträgen
14.10.2003
Bezahlen per Bankeinzug ist bequem – kaum jemand macht sich noch die Mühe, Telefongebühren, Vereinsbeiträge oder Onlinerechnungen per Formular zu überweisen. Auch die Sicherheit ist kein Problem, denn Kontobelastungen aufgrund einer Einzugsermächtigung können sechs Wochen lang widerrufen werden. Vorsicht jedoch, wenn man einen so genannten Abbuchungsauftrag unterschreiben soll – Abbuchungen können nicht rückgängig gemacht werden. Folge: das Geld ist weg, auch wenn die Abbuchung nicht rechtens war. Aktuelles Beispiel: eine dubiose Lottofirma buchte die Einsätze fürs Glücksspiel vom Konto der Kunden ab. Als einige Spieler doppelte Abbuchungen stornieren wollten, scheiterten sie. Ob bei der Tippgemeinschaft selbst noch etwas zu holen ist, scheint zweifelhaft: die Verantwortlichen sitzen wegen Betrugsverdacht in Haft, das Geschäft ist eingestellt. Mit einer Einzugsermächtigung wäre das anders gelaufen: nach jedem Bankeinzug hat der Kontoinhaber sechs Wochen Zeit zu widerrufen, Gründe muss er nicht angeben. Die Bank muss die Buchung dann ohne weitere Prüfung rückgängig machen. Die Begriffe ´Einzugsermächtigung´ oder ´Abbuchungsauftrag´ müssen nicht unbedingt im Vertrag vorkommen: ein Abbuchungsauftrag liegt vor, wenn der Kontoinhaber die Bank auffordert, etwaige Lastschriften einzulösen. Bei Einzugsermächtigungen ermächtigt man den Vertragspartner lediglich, die Kontobelastung bei der Bank zu veranlassen – direkte Anweisungen an die Bank enthalten sie nicht. Fragen Sie im Zweifel bei ihrer Bank nach, wie die Klausel zu verstehen ist. Bestehen Sie Vertragspartnern gegenüber darauf, nur eine Einzugsermächtigung und keinen Abbuchungsauftrag zu erteilen.

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.