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Steuersünder werden schärfer kontrolliert
03.03.2005
Steuerzahler müssen ab 1. April 2005 damit rechnen, dass die Finanzämter ihre Angaben zu Kapitalerträgen intensiver als bisher unter die Lupe nehmen. Schummeln in der Steuererklärung dürfte dann schwierig werden. Reuige Steuersünder haben noch bis zum 31. März Zeit, die Verfehlungen der Vergangenheit straflos zu beichten und bisher verschwiegene Einkünfte dem Finanzamt zu günstigen Konditionen nachzumelden. Bereits seit Jahren müssen die inländischen Banken dem Bundesamt für Finanzen die Höhe der in Anspruch genommenen Freibeträge ihrer Kunden mitteilen. Die tatsächliche Höhe der Kapitalerträge oberhalb der persönlichen Freibeträge und die Anzahl der Konten eines Steuerzahlers blieb für das Finanzamt aber bislang im Dunkeln. Dieser Schleier fällt am 1. April. Ab diesem Zeitpunkt darf das Bundesamt für Finanzen online die bei allen Banken vorhandenen Basisdaten einsehen. Abrufen können die Finanzbeamten dort zwar nur die Stammdaten eines Kunden wie Name, Geburtsdatum, Anschrift sowie Angaben über weitere Kontoverfügungsberechtigte. Erhärtet sich aber durch den Blick auf diese Informationen der Verdacht einer Steuerstraftat – etwa weil der Betroffene eine hohe Zahl von Konten führt, aber keinerlei Zinserträge in der Steuererklärung angibt – können die Finanzbehörden gezielt die Offenlegung der Konten verlangen und die Ehrlichkeit des Steuerzahlers prüfen. Neben den Finanzbehörden erhalten übrigens auch Sozialämter und Arbeitsagenturen Zugriff auf die Datenbestände, um Vermögen von Leistungsempfängern leichter aufspüren zu können. Schon seit dem 1. Januar 2004 müssen Kreditinstitute ihren Kunden über die erzielten Kapitalerträge und Spekulationsgewinne kostenfrei eine Jahresbescheinigung ausstellen. Der Verdienstnachweis soll den Steuerzahlern offiziell zwar nur das Ausfüllen der Steuererklärung erleichtern, bei Zweifeln an der Steuerehrlichkeit können die Finanzbeamten die Ertragsbescheinigung jedoch im Nachhinein anfordern.

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