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Jetzt Freistellungsaufträge aktualisieren
18.11.2003
Die deutschen Banken sind gesetzlich verpflichtet, vom Zinsgewinn ihrer Kunden Kapitalertragssteuer abzuziehen und an den Fiskus abzuführen. 20 Prozent beträgt diese Steuer bei Aktiengewinnen und Zinsen auf Wandelanleihen, sogar 30 Prozent für Erträge aus Sparkonten, Tages- und Termingeldern, Schuldverschreibungen oder Bundesanleihen. Wer unter den derzeit geltenden Freibeträgen für Kapitalerträge von 1.601 Euro für Singles bzw. 3.202 Euro für Verheiratete bleibt, kann die Zinssteuer in der nächsten Steuererklärung vom Finanzamt zurückfordern. Einfacher ist es jedoch, seinem Kreditinstitut bereits bei Abschluss der Geldanlage einen Freistellungsauftrag in entsprechender Höhe zu erteilen. Die Bank muss die Zinssteuer dann gar nicht erst ans Finanzamt abführen. Freistellungsaufträge dürfen auch bei mehreren Kreditinstituten erteilt werden – in der Summe dürfen sie aber den persönlichen Freibetrag nicht überschreiten. Schummeln bringt nichts – die Höhe aller Freistellungsaufträge jedes Steuerbürgers wird zentral registriert und seinem Finanzamt gemeldet. Sparer sollten rechtzeitig vor Jahresende prüfen, ob ausreichende Freistellungen für ihre Zinserträge bestehen – und gegebenenfalls entsprechend anpassen. Unabhängig von den Zinseinkünften seiner Eltern verfügt auch jedes Kind über den vollen Sparerfreibetrag von 1.601 Euro – den Freistellungsauftrag unterschreiben müssen allerdings die Erziehungsberechtigten.

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