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Vorsicht Lockangebote
16.12.2003
Die Zinsen sind auf historischem Tiefstand – und die Banken werden immer kreativer, um an´s Geld ihrer Kunden zu kommen. Verstärkt beworben werden Kombiprodukte, in denen verschiedene Anlagen gekoppelt werden, etwa Sparbücher mit Fondsanteilen oder Festanlagen mit DAX-Bindung. In der Werbung wird dann mit überdurchschnittlichen Ertragschancen gelockt – dass die zwangsläufig auch ein höheres Risiko mitbringen, wird weniger deutlich kommuniziert. In vielen reißerischen Werbeversprechen taucht statt der altbekannten Rendite neuerdings der „Bonus“ auf. Grund: Rendite ist der Gesamterfolg einer Kapitalanlage pro Jahr – wenn die Bank eine Rendite in bestimmter Höhe verspricht, muss sie die auch gutschreiben, und zwar jährlich. Beim Bonus ist das anders: wirbt eine Bank etwa bei einer fünfjährigen Geldanlage über den niedrigen Basiszins hinaus mit einem 5-Prozent-Bonus, so gibt es nicht 5 Prozent zusätzlich im Jahr, sondern verteilt auf fünf Jahre jährlich nur ein Prozent. Auch Sternchenwerbung ist im Kommen: in Riesenlettern wird mit einem hohen Zinssatz geworben, am Ende der Zeile steht ein kleines Sternchen. Viel kleiner und zum Teil auf der Rückseite versteckt tauchen dann die Bedingungen auf, unter denen dieser Zinssatz gewährt wird: nur ab einer gewissen Anlagesumme, nur für eine bestimmte Zeit, nur für Girokonto-Kunden und vieles mehr. Tipp: Bankkunden sollten Zinsangebote daran messen, wie der Bund sich Geld leiht – für Bundesschatzbriefe gibt´s zur Zeit etwa drei Prozent. Anbietern, die deutlich höhere Ergebnisse versprechen, sollte man mit Vorsicht begegnen.

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