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Strom weiter zu teuer
10.03.2005
Strom ist teuer in Deutschland: eine Kilowattstunde kostet im Schnitt über 17 Cent. Hinter Italien der zweithöchste Preis in Europa. Und der Strompreis steigt und steigt: plus fünf Prozent im vergangenen Herbst, plus fünf Prozent zum Jahreswechsel. Strom ist heute wieder genau so teuer wie vor der Marktöffnung im Frühjahr 1998. Und von Wettbewerb kaum eine Spur. Vier Energiekonzerne beherrschen den deutschen Markt – Eon, RWE, EnBW und Vattenfall Europe. Sie liefern über 80 Prozent des Stroms und betreiben alle Hochspannungsnetze. Neue Anbieter, die billigeren Strom bereitstellen, müssen Durchleitungsgebühren bezahlen. Die Preise dafür diktieren die Netzbetreiber. Die Durchleitung ist in Deutschland besonders teuer. Die Konzerne berechnen je nach Region bis zu acht Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: in Dänemark kostet die Durchleitung nur 2,6 Cent pro Kilowattstunde. Die Energiekonzerne verteidigen die hohen Netznutzungsgebühren. Die Sicherheit der Stromversorgung habe eben ihren Preis, argumentiert der Verband der Elektrizitätswirtschaft. Es seien vor allem staatliche Belastungen, die den Strom teuer machten: Ökosteuer, Mehrwertsteuer und Umlagen für erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Auch die gestiegenen Rohstoffpreise werden gern zitiert. Den eigentlichen Grund der hohen Strompreise sehen Fachleute allerdings in den Renditeanforderungen der Konzerne. Die haben im vergangenen Jahr auf dem Rücken ihrer Kunden Traumrenditen zwischen 15 und 20 Prozent erzielt. Die EU mahnt Deutschland bereits zu mehr Wettbewerb. In Zukunft sollen Netzbetreiber und Stromanbieter voneinander getrennt werden. Mehr Konkurrenz, neue Kraftwerke und Wettbewerb auch bei Abrechnung und Stromzählung könnten den Strom billiger machen – um zwei bis drei Cent pro Kilowattstunde, schätzen die Experten.

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