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Unter der Lupe: Der Generationenvertrag
06.10.2004
Die gesetzliche Rente in Deutschland basiert auf dem so genannten Generationenvertrag: die heute Berufstätigen finanzieren durch ihre Beiträge unmittelbar die Renten der Älteren - in der Erwartung, dass die kommende Generation dann später die Renten für sie aufbringt. Rücklagen werden in diesem Umlageverfahren nicht gebildet. Die Rentenhöhe hängt deshalb vor allem von der Entwicklung der Altersstruktur ab - bereits im Jahr 2030 wird jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt sein. Heute finanzieren 100 Arbeitnehmer die Bezüge von etwa 50 Rentnern, im Jahr 2040 müssen 100 Beitragszahler voraussichtlich 84 Rentner ernähren. Aus diesem Grund werden die gesetzlichen Rentenleistungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch weiter abgesenkt werden müssen. Eigenverantwortung ist darum heute wichtiger denn je - wer sein Leben im Ruhestand genießen und finanziell gut versorgt sein will, muss rechtzeitig selbst vorsorgen. Die Lücke zwischen gewünschtem und tatsächlichem Alterseinkommen kann man durch eine private Rentenversicherung schließen. Die Privatrente ist eine kapitalgedeckte Vorsorge - anders als bei der gesetzlichen Alterssicherung, wo die eingezahlten Beiträge sofort als Renten ausgegeben werden, werden die Beiträge in der Privatrente angespart und später zuzüglich Zins und Zinseszins wieder an den Versicherten ausgeschüttet - als lebenslange Rente oder auch im Rahmen eines Auszahlungsplans. Seit 2002 fördert der Staat die private Altersvorsorge zusätzlich durch finanzielle Zuschüsse und Extra-Steuerersparnis. Private Rentenprodukte gibt es je nach Vertragsgestaltung auch mit Rentengarantie für die Hinterbliebenen und Leistungen im Todesfall. Sogar Banksparpläne und Investmentfonds, die den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen genügen, werden staatlich gefördert.

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