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Weiter hohe Strompreise
14.07.2005
Das neue Energiewirtschaftsgesetz der noch amtierenden rot-grünen Bundesregierung soll den Strom- und Gasmarkt liberalisieren und dadurch endlich für eine Entspannung der Preise sorgen. Voraussichtlich jedoch ohne Erfolg: Die wachsende weltweite Nachfrage nach dem Energieträger Erdöl verknappe das Angebot, durch politische Maßnahmen wie etwa die Subvention alternativer Energien werde der Strom zusätzlich verteuert, so Harry Roels, Chef des Energieversorgers RWE, in einem Beitrag für die Financial Times Deutschland. In diesem Szenario bringe mehr Wettbewerb nicht automatisch sinkende Preise, verteidigt der Energiemanager die anhaltend hohen Strom- und Gastarife. Die deutschen Energiekonzerne stehen nach den kräftigen Preiserhöhungen der jüngsten Zeit verstärkt in der Kritik. So hatten kürzlich mehr als 120 Betriebsräte aus der Aluminiumindustrie in einer Resolution faire Strompreise gefordert, damit ihre Branche global konkurrenzfähig bleibe. Hintergrund der Forderung: der norwegische Konzern Norsk Hydro will zwei Aluminiumwerke in Deutschland wegen zu hoher Energiekosten schließen. Nach dem Willen der Bundesregierung soll zukünftig die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post als so genannte Bundesnetzagentur die Strom- und Gaspreise kontrollieren. Den Netzbetreibern soll sie Höchstpreise vorschreiben dürfen. Wegen der gespannten Preissituation im weltweiten Energiemarkt bezweifeln Experten jedoch, dass die Strom- und Gaspreise für Privathaushalte und Industriebetriebe in nächster Zeit tatsächlich sinken werden.

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