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Kartenbetrug immer raffinierter
17.03.2005
Die Täter werden immer dreister – 24.000 deutsche EC-Karten-Dubletten wurden allein im Jahr 2004 von Betrügern angefertigt und die dazugehörigen Konten geplündert. Die Kriminellen setzen dabei neueste Technik ein. Mit Vorsatzgeräten, die vor dem Kartenschlitz von Geldautomaten befestigt werden, lesen die Täter die Daten der von arglosen Kunden zum Geldabheben verwendeten EC-Karten aus. Über die Tastatur des Automaten wird ein zweites Tastenfeld gesetzt, mit der dann die eingegebene PIN-Nummer abgegriffen wird. Anschließend fertigen die Betrüger eine Kartendublette mit den Originaldaten an und räumen mithilfe der ausgespähten PIN das Konto ihres Opfers ab. Da deutsche Geldautomaten zusätzliche Sicherheitsmerkmale von EC-Karten prüfen und eine gefälschte Karte sofort einziehen würden, werden die verbrecherischen Abbuchungen meist grenznah im Ausland getätigt, denn dort gibt es eine solche Sicherheitsprüfung nicht. Ein gutes Argument für Geschädigte, die nachweisen können, dass sie zum entsprechenden Zeitpunkt gar nicht im Ausland waren – denn im Zweifel ist noch immer der Kunde verpflichtet, den Betrug nachzuweisen. Viele Banken reagieren mittlerweile jedoch relativ kulant, wenn der betroffene Kunde nachweislich nicht der einzige ist, dessen Daten am selben Automaten von Kriminellen elektronisch erfasst wurden. Tipp: Geräte zum Ausspähen von EC-Daten werden bevorzugt an Automaten an öffentlichen Straßen angebracht. Denn draußen darf die bankinterne Videoüberwachung erst eingeschaltet werden, wenn die Karte eingeschoben wird. Betrüger können also Vorschaltgeräte ohne Überwachung anbringen. Innerhalb der Filialen arbeitet die Kameraüberwachung schon beim Öffnen der Tür. Das schreckt Betrüger ab. Deshalb besser nur Geld in den Räumen bzw. Vorräumen der Bank abheben.

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