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Weniger Steuern für die Erben
13.10.2005
In Deutschland wird immer mehr vererbt: die Wirtschaftswunder-Generation hinterlässt ihr Vermögen oft lieber den Nachkommen, als es zu Lebzeiten auszugeben. Dabei kassiert der Fiskus gerne mit – vor allem, wenn bei größeren Vermögen trotz vorhandener Kinder der Ehepartner als Alleinerbe eingesetzt wird. Grund: Nach dessen Tod kann das Finanzamt für dasselbe Vermögen nochmal die Hand aufhalten. Wichtig also, ein umfangreiches Erbe schon im Testament geschickt auch auf die Kinder zu verteilen und die Erbschaftssteuer-Freibeträge optimal zu nutzen. Beim Geldvermögen liegt der Freibetrag für Ehepartner bei 307.000 Euro (für Partner ohne Trauschein nur bei 5.200 Euro), für Kinder bei 205.000 Euro. Dazu kommt der Versorgungsfreibetrag: für Ehegatten in Höhe von 256.000 Euro, für Kinder ist er altersabhängig. Besonders günstig lassen sich Immobilien vererben: hier legt der Fiskus nur ca. 60 Prozent des aktuellen Verkaufswerts für die Steuerberechnung zugrunde. Wer noch mehr sparen will, kann Bargeld bereits zu Lebzeiten im Rahmen einer Schenkung an Kinder oder Kindeskinder auszahlen. Schenkungen werden in gleicher Art und Höhe wie Erbschaften besteuert, es gelten die gleichen Freibeträge. Alle zehn Jahre erlaubt der Gesetzgeber eine solche Schenkung. Nicht alle Erbschaften sind willkommen – denn manchmal werden auch Schulden vererbt. Nachdem man über die Erbschaft informiert wurde, bleiben sechs Wochen, um Widerspruch einzulegen und das Erbe auszuschlagen. Ist ein Testament vorhanden, gilt die Frist ab Verkündung des letzten Willens. Auch nach Ablauf der sechs Wochen ist man nicht ganz schutzlos: sollte man erst später feststellen, dass etwa auf dem geerbten Haus gewaltige Schulden lasten, kann man das Erbe nachträglich wegen Irrtums anfechten.

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