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Immer mehr Deutsche ohne Krankenversicherung
24.11.2005
Rund 188.000 Deutsche sind mittlerweile ohne Krankenversicherung – eine erschreckende Zahl, wenn man berücksichtigt, dass dieser Wert vor 15 Jahren bei nur etwa der Hälfte lag. Betroffen sind vor allem Selbstständige mit kleinem Einkommen, Geschiedene und Ausländer, das zeigt eine aktuelle Studie der Uni Essen-Duisburg. Grund für die steigende Zahl von Menschen ohne Krankenversicherungsschutz ist die Veränderung der Erwerbsbiografien: Immer weniger Menschen sind durchgehend versicherungspflichtig beschäftigt, immer mehr Arbeitnehmer werden „outgesourced“ und führen die gleichen Tätigkeiten, die sie früher als reguläre Angestellte ausgeübt haben, heute als selbstständige „Subunternehmer“ oder in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen aus. Auch wer wegen zu hohen Vermögens kein Arbeitslosengeld II bekommt, ist seit Hartz IV nicht mehr krankenversichert. Außerdem bleiben immer mehr Selbstständige und Freiberufler die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zwei Monate oder länger schuldig und verlieren dadurch ihren Versicherungsschutz. Für Selbstständige besteht grundsätzlich keine Pflicht zur Krankenversicherung, und häufig reicht die Bezahlung als Subunternehmer – etwa im Paketdienst oder in der Baubranche - nicht aus, um eine private Krankenversicherung zu finanzieren. Das gilt vor allem dann, wenn Ehepartner und Kinder mitversichert werden müssten. Die Rückkehr in die gesetzliche oder private Krankenversicherung gestaltet sich in vielen Fällen schwierig: In die Gesetzliche kann nur zurück, wer einen neuen Job findet oder sich für teures Geld freiwillig versichert. Bei den privaten Versicherern scheitern vor allem Menschen in mittlerem und fortgeschrittenen Alter an der Gesundheitsprüfung.

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