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Unter der Lupe: Schiffsbeteiligungen
24.11.2005
In Zeiten niedriger Guthabenzinsen und stagnierender Aktienmärkte suchen Viele nach renditestarken Anlagealternativen. Vor allem Gutverdiener schwärmen seit Jahren von überdurchschnittlichen Erträgen durch so genannte Schiffsbeteiligungen. Doch was steckt dahinter, und vor allem – für wen lohnt sich diese Anlageform? Bei einer Schiffsbeteiligung wird der Anleger in der Regel Miteigentümer eines Öltankers, Container- oder Kreuzfahrtschiffs. Er ist anteilig an den Kosten, den Chartererträgen und am späteren Verkaufserlös des Schiffs beteiligt. In den ersten Jahren werden die Planungs- und Baukosten abgeschrieben: Es kommt zunächst zu kräftigen Verlusten, die man – je nach geltendem Recht – steuerlich absetzen kann. Das lohnt natürlich besonders, wenn man wegen hohen Einkommens den Spitzensteuersatz zahlt und durch negative Einkünfte seine Steuerlast kräftig mindern kann. Als Miteigentümer ist man aber auch am unternehmerischen Risiko beteiligt: Erzielt das Objekt nicht die geplanten Chartereinnahmen, werden die budgetierten Baukosten nicht eingehalten oder der spätere Verkaufserlös nicht erreicht, kann man insgesamt durchaus ins Minus rutschen. Ein zusätzliches Risiko besteht darin, dass steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Verluste politisch entschieden werden und sich während der Laufzeit der Beteiligung von meist acht bis vierzehn Jahren auch verändern können. Schiffsbeteiligungen sollte man deshalb nur zeichnen, wenn man überdurchschnittlich hohe Einkommenssteuern zahlt und mit klassischen Anlagen bereits eine sichere Vermögensbasis gebildet hat, so dass eventuelle Verluste nicht zu sehr schmerzen. Um den Renditeerfolg eines konkreten Projekts einzuschätzen zu können, sollte man sich vor der Anlageentscheidung unbedingt über die gegenwärtige Weltmarkt-Nachfrage nach Frachtraum im geplanten Schiffstyp informieren – kann das Schiff später nicht durchgehend verchartert werden, entstehen schnell hohe Einnahmeausfälle.

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