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Kunden nutzen PKV-Schlichter
07.04.2005
Mehr Beschwerden als im Vorjahr gingen 2004 beim Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung ein: 2.625 Fälle (2003: 2.206) hatte Arno Surminski im vergangenen Jahr zu bearbeiten. Die schriftlichen Beschwerden der PKV-Kunden betrafen vor allem die Krankheitskosten-Vollversicherung (81,1 Prozent), aber auch die private Krankentagegeldversicherung (7,6 Prozent), die private Pflegeversicherung (1,4 Prozent) und die Reise-Krankenversicherung (0,8 Prozent). Beschwerdegründe bei der Krankheitskosten-Vollversicherung waren zu 18,8 Prozent Streitigkeiten über die Höhe von Behandlungskosten, zu 18,7 Prozent Konflikte über die medizinische Notwendigkeit von Heilbehandlungen, zu 12,2 Prozent der Rücktritt des Versicherers vom Vertrag bzw. dessen Kündigung und zu 4,1 Prozent die Beitragshöhe oder -anpassung. Da die veralteten Gebührenordnungen den medizinischen Fortschritt nicht adäquat berücksichtigen, komme es bei der Frage der richtigen Auslegung immer wieder zu Konflikten, so Schlichter Surminski. Er fordert daher eine Reform der Gebührenordnungen für Ärzte und Zahnärzte. Deutlich zugenommen haben besonders Auseinandersetzungen um die medizinische Notwendigkeit bestimmter Behandlungen und die Erstattungsfähigkeit von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln. Die Frage, ob eine Behandlung stationär oder preiswerter ambulant zu erfolgen hat, spielte ebenfalls eine große Rolle. Bei immerhin 41,1 Prozent der Beschwerdefälle konnte ein Teil-Erfolg durch Kompromiss, Kulanz oder Hilfestellung gefunden werden. In 56,8 Prozent der Fälle endete die Schlichtung allerdings mit einem Misserfolg des Versicherten. Für den PKV-Kunden ist die Beschwerde kostenlos – abgesehen vom Brief-Porto oder dem Anruf beim Ombudsmann (Tel.: 0180 / 255 0 444).

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