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+++ Kein Kredit trotz positiver Auskunft +++
03.01.2006
Wer einen Bankkredit will, muss ausreichende Bonität vorweisen können. Früher reichte meist eine positive Schufa-Auskunft, um an das gewünschte Geld zu kommen. Doch immer öfter verlangen die Kreditinstitute heute zusätzliche Angaben, bevor der Kredit genehmigt wird.

Schon die Wohnlage kann entscheiden: Wer in einer sozial schwachen Gegend wohnt, muss oft mit überdurchschnittlich hohen Zinsen oder gar einer Ablehnung des Kreditantrags rechnen, selbst wenn er einen sicheren Arbeitsplatz und ein gutes Einkommen hat. Gleiches gilt für ältere Menschen, für Geschiedene oder Kinderreiche. Oft wird „Risikokunden“ nur noch dann ein Darlehen gewährt, wenn sie gleichzeitig eine teure Kreditversicherung abschließen, auch wenn sie ihre Schulden in der Vergangenheit immer pünktlich bezahlt haben.

Aus Sicht der Banken ist dieses Verhalten verständlich: Sie gehen davon aus, dass beim ärmeren Kunden ein größeres Risiko besteht, dass der Kredit nicht zurückfließt. Durch höhere Zinsen oder gar Ablehnungen für vermeintlich schwache Schuldner soll das Ausfallrisiko gesenkt werden. Problem: Der Bankkunde kann oft nicht nachvollziehen, welche Gründe die Bank ihrer Kreditentscheidung zugrundelegt. Ein Informationsrecht über konkrete Ablehnungsgründe oder eine schlechte Bonitätsbewertung hat er nicht. Verbraucherschützer fordern deshalb mehr Einblick für den Kunden und eine EU-einheitliche Regelung darüber, welche Faktoren in die Bonitätsbewertung einfließen dürfen. Eine Diskriminierung allein schon wegen der Wohnlage, der Kinderzahl oder des Alters könne auf diese Weise vermieden werden.

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