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NEWSAKTUELL


+++ Ansprüche rechtzeitig geltend machen +++
10.01.2006
Wenn der Anlageberater der Hausbank zum falschen Produkt rät, kann das für den Kunden teuer werden. Nach neuerem Recht sind Bankberater allerdings verpflichtet, nach Anlagezielen und Risikobereitschaft zu fragen und dies bei Produktempfehlungen zu berücksichtigen. Verliert ein Sparer sein Geld etwa bei Optionsgeschäften, obwohl er ausdrücklich eine sichere, als Altersvorsorge geeignete Anlage gewünscht hatte, kann er von der Bank Schadenersatz verlangen – allerdings nur innerhalb einer Frist von drei Jahren, wie aus einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs hervorgeht (Aktenzeichen: XI ZR 170/04).

Nach Ablauf von drei Jahren endet die Verjährungsfrist für fahrlässige Falschberatung, egal, ob der Kunde sich auf eine Verletzung des Beratungsvertrags oder auf deliktrechtliche Ansprüche nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch beruft. Bis zum Inkrafttreten des neuen Schuldrechts im Jahr 2002 entschieden die Gerichte uneinheitlich, denn deliktrechtliche Ansprüche verjährten früher erst nach dreißig Jahren. Nach Auffassung der Bundesrichter sind aber beide Ansprüche in gleicher Weise zu behandeln, auch wenn die Fehlberatung – wie im verhandelten Fall - vor der Neuregelung des Schuldrechts im Jahr 2002 stattgefunden hatte. Für Falschberatungen ab 2002 gilt ohnehin nur noch die neue dreijährige deliktrechtliche Verjährungsfrist.


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