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Betriebl. Altersversorgung: Qual der Wahl
28.04.2005
Bei allen ab diesem Jahr erteilten Altersversorgungs-Zusagen des Arbeitgebers, die aus dem Bruttoentgelt der Mitarbeiter finanziert werden, bleiben die Beiträge unversteuert. Einkommensteuerfrei sind dabei bundesweit bis zu vier Prozent der Beitragsbe-messungsgrenze West in der gesetzlichen Rentenversicherung – im Jahr 2005 entspricht das 2.496 Euro. Diese Freigrenze erhöht sich noch um einen Zuschlag von 1.800 Euro für 2005, so dass jeder Arbeitnehmer insgesamt 4.296 Euro seines Bruttogehalts steuerfrei in betriebliche Altersversorgung umwandeln kann. Was auf den ersten Blick Vorteile bringt, kann im Einzelfall jedoch negative Folgen haben. So ist der Bonus von 1.800 Euro bereits heute sozialversicherungspflichtig und der übrige Beitrag ab 2009 ebenfalls. Die Renten aus steuerfreien Beiträgen werden später mit dem individuellen Steuersatz des Empfängers versteuert, außerdem sind sie der Beitragspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unterworfen. Das bisherige Verfahren war per Saldo für Arbeitnehmer mit hoher Steuerprogression deshalb oft attraktiver: hier wurden die Beiträge bis zur Höhe von jährlich 1.752 Euro zwar pauschal mit 20 Prozent versteuert, dafür ist bei einer hieraus resultierenden Betriebsrente im Alter lediglich ein geringer Ertragsanteil zu versteuern. Die günstige Altregelung können Arbeitnehmer für bis Ende 2004 erteilte Versorgungszusagen weiter nutzen. Dazu ist dem Arbeitgeber bis Ende Juni ein schriftlicher Antrag vorzulegen, dass für die Beiträge auf Steuerfreiheit verzichtet wird. Unterbleibt dies, sind die Beiträge ab diesem Jahr zwar steuerfrei, die Leistungen im Alter aber voll einkommensteuerpflichtig.

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