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+++ PKV-Beiträge retten Kindergeld +++
15.02.2006
Studierende dürfen Beiträge zur freiwilligen privaten Krankenversicherung von ihrem Arbeitseinkommen abziehen, wenn es um den Kindergeldanspruch der Eltern geht – das entschied jetzt das Niedersächsische Finanzgericht (Az. 2 K 477/04). Eine Studentin hatte nebenher beim Finanzamt gejobbt. Sie war dadurch beihilfeberechtigt und hatte sich privat kranken- und pflegeversichert. Nach Abzug der Beiträge unterschritten ihre Einkünfte die entsprechende Grenze, so dass die Eltern der jungen Frau Kindergeld beantragen konnten. Weil die zuständige Kindergeldstelle die PKV-Beiträge der Tochter für nicht abzugsfähig hielt, lehnte sie den Kindergeldantrag der Eltern zunächst ab. Die Eltern zogen vor Gericht und bekamen Recht. Beiträge zur freiwilligen privaten Kranken- und Pflegeversicherung müssten bei der Ermittlung der Kindergeld-relevanten Einkünfte des Kindes abgezogen werden, so die niedersächsischen Finanzrichter. Andernfalls läge eine Benachteiligung gegenüber Eltern vor, deren gesetzlich versicherte Kinder während einer Ausbildung die Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung vollständig abziehen dürften. Der Anspruch auf Kindergeld geht verloren, wenn die jährlichen Einkünfte volljähriger Kinder 7.680 Euro überschreiten (Stand Februar 2006). Zu Ermittlung des elterlichen Kindergeldanspruchs dürfen Auszubildende von ihrem Jahreseinkommen eine Werbungskostenpauschale von 1.044 Euro abziehen, höhere Werbungskosten müssen durch Belege nachgewiesen werden. Absetzbar sind beispielsweise die Fahrten zur Arbeitsstätte, Uni oder Berufsschule, außerdem Studiengebühren, Arbeitsmittel oder auch Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung, sofern diese durch den Job bedingt sind.

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