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PKV: Wann lohnt Selbstbeteiligung?
28.04.2005
Wer die Beiträge zu seiner Privaten Krankenversicherung niedrig halten will, kann eine Selbstbeteiligung vereinbaren: wenn er Kosten verursacht, muss er einen Teil selbst tragen, bevor die Versicherung einspringt. Doch wann lohnt das? Wählt man als Gesunder einen Tarif mit Selbstbeteiligung, kann man im Jahr mehrere hundert Euro Prämie sparen. Die Ersparnis liegt etwas höher als die Selbstbeteiligung: wer 300 Euro jährlich selbst zahlt, senkt seine Prämie um 320 bis 360 Euro. Doch nicht immer geht die Rechnung auf – wer als Arbeitnehmer einen Privattarif mit Selbstbeteiligung vereinbart, darf die Rechnung nicht ohne den Chef machen. Denn zum monatlichen Beitrag muss der zwar einen Anteil von 50 Prozent zusteuern. Wird der Arbeitnehmer wirklich krank, muss er die Selbstbeteiligung jedoch in voller Höhe selbst tragen. Versicherungsverkäufer werben gerne damit, dass die fällige Selbstbeteiligung als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar ist. Tatsächlich kann man Krankheitskosten aber erst dann geltend machen, wenn die steuerrechtliche Zumutbarkeitsgrenze überschritten ist. Und die kann – je nach Familienstand – bis zu sieben Prozent des Einkommens ausmachen. Interessante Alternative zum Selbstbeteiligungsmodell sind Tarife mit nachträglicher Prämienrückerstattung: viele Gesellschaften bieten eine Rückzahlung von ein bis zwei Monatsbeiträgen an, wenn ein oder mehrere Jahre lang keine Rechnungen eingereicht wurden. Der Kunde kann am Jahresende leicht selbst nachrechnen, ob er eine kleinere Rechnung einreicht oder stattdessen die Prämienerstattung wählt. Vorteil: Anders als bei der Selbstbeteiligung muss der Versicherte nicht auf seine Gesundheit wetten. Er entscheidet selbst, ob er die private Kasse in Anspruch nimmt oder nicht. Besonderer Vorteil für den Arbeitnehmer: er allein bekommt die volle Rückerstattung – also seinen Anteil und dem vom Chef.

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