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+++ GKV: Sonderkündigungsrecht nutzen +++
22.03.2006

Erst zum Jahreswechsel haben viele gesetzliche Krankenkassen die Beiträgssätze erhöht, und die Erfahrung zeigt, dass die Beiträge entgegen den Ankündigungen der Politik auch in Zukunft kaum sinken werden. Wer als gesetzlich Krankenversicherter mehr als 3.525 Euro brutto pro Monat verdient, ist außerdem von der mit Jahresbeginn auf 3.562,50 Euro angehobenen Bemessungsgrenze betroffen - für ein Bruttogehalt bis zu dieser Höhe muss er Beiträge zahlen. Beträgt der Beitragssatz bspw. 14,0 Prozent, führt das zu einer Beitragserhöhung von bis zu 31,50 Euro im Jahr.

Wenn die Kasse den Beitragssatz anhebt, hat man aber ein „Sonderkündigungsrecht“: Unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende kann er bei seinem alten – teurer gewordenen – Krankenversicherer kündigen, um zu einem preisgünstigeren Anbieter zu wechseln.

Achtung: Die Sonderkündigung muss dem alten Versicherer spätestens am Ende des Monats vorliegen, der auf den Monat der Beitragserhöhung folgt. Erhöht die Kasse den Beitragssatz zum 1. April, muss man bis spätestens 31. Mai kündigen. Die alte Mitgliedschaft endet dann am 31. Juli, zum 1. August wird man Mitglied der neuen Kasse.

Besonders interessant ist der Wechsel der zu einer günstigeren Kasse für beruflich Selbstständige: Sie brauchen bei Krankheit - schneller als Arbeitnehmer mit Anspruch auf Lohnfortzahlung - Krankengeld und zahlen deshalb einen höheren Satz. Außerdem leisten sie ihren GKV-Beitrag ganz allein, weil kein Chef den Arbeitgeberanteil übernimmt.


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