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+++ Vorsicht Anlagebetrug +++
29.03.2006
Die Zinsangebote der Banken sind nach wie vor mager – und Anlagebetrüger wittern Morgenluft. Immer wieder fallen Kapitalanleger auf versprochene „Traumrenditen“ herein und verlieren zum Teil hohe Beträge. Dabei sind die Warnsignale leicht zu erkennen: Seriöse Finanzberater sprechen Anleger ohne vorherige Vereinbarung nicht an, unaufgeforderte Anrufe oder E-Mails sind ohne Zustimmung des Anlegers sogar gesetzlich verboten. In Verkaufsgesprächen werden oft werden zwei- oder gar dreistellige Renditen garantiert oder völlig unrealistische Steuervorteile versprochen.

Faustregel: wird eine Rendite von mehr als fünf bis zehn Prozent in Aussicht gestellt, ist die Anlage für den Privatkunden in aller Regel zu riskant – ganz gleich, ob es sich um eine „seriöse“ Unternehmensanleihe oder ein windiges Angebot vom grauen Kapitalmarkt handelt. Vorsicht: unseriöse Berater schüren bei potenziellen Anlegern Ängste oder setzen sie unter Zeitdruck. Sie weisen etwa auf bevorstehende Gesetzesänderungen hin, die angeblich schnelles Handeln erfordern. Eine Anlageentscheidung sollte aber nie unter Zeitdruck getroffen werden – seriöse Angebote laufen nicht weg.

Ein weiterer Trick sind komplizierte Verträge, oft abgefasst in einer Fremdsprache, die den Anbieter bei der Täuschung seines Opfers absichern. Wenn der Vertragspartner zudem im Ausland sitzt, wird der Rechtsweg für den abgezockten Anleger schwierig und langwierig. In jedem Fall sollte man die Finger von Produkten lassen, die der Verkäufer nicht detailliert erklären kann. Häufig werden wohlklingende, oft englischsprachige Begriffe benutzt, die sich bei konsequenter Nachfrage als reine Phantasiebezeichnungen herausstellen. Typisch für Finanzhaie ist auch die gezielte Frage nach Schwarzgeld – denn wer Schwarzgeld anlegt, zieht hinterher meist nicht vor Gericht.


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