43. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
19.10.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Praxen können Gebühr demnächst eintreiben +++
26.04.2006

Rund 400.000 Menschen drücken sich jährlich um die Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal, die sie als Kassenpatienten beim Arzt bezahlen müssen – denn im Notfall muss der Mediziner auch dann behandeln, wenn der Patient kein Geld dabei hat.

Bisher müssen Ärzte und deren Vereinigungen den teuren und umständlichen Weg über die Sozialgerichte gehen, wenn sie säumige Zahler zur Kasse bitten wollen. Das kostet um die einhundertfünfzig Euro pro Fall und lohnt sich bei Einzelforderungen von zehn, zwanzig oder dreißig Euro nicht. Das wissen viele Zahlungsverweigerer: Sie ignorieren die Mahnscheiben ihrer Ärzte und wechseln im neuen Quartal einfach zu einer anderen Praxis, wenn sie ärztliche Hilfe brauchen.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will dem einen Riegel vorschieben und hat ein neues Mahnverfahren auf den Weg gebracht, das die Praxen entlasten und ihre Position verbessern soll. Nicht mehr der Mediziner, sondern der säumige Patient soll künftig das gerichtliche Mahnverfahren bezahlen. Die Kosten werden per Gesetz geregelt und pauschal erhoben. Die genaue Höhe ist noch unklar, Experten schätzen jedoch, das auf rückständige Zahler um die 70 Euro zuzüglich der nicht gezahlten Praxisgebühr zukommen werden.

Diesen Betrag wollte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums noch nicht exakt bestätigen, Gebühren und Auslagen würden aber voraussichtlich in dieser Größenordnung liegen. Ein entsprechendes Gesetz soll baldmöglichst verabschiedet werden. Ärztevertreter begrüßen die geplante Maßnahme. Sie verhindere, dass einige Wenige das Solidarsystem zu Lasten der ehrlichen Zahler ausnutzten und trage so zur Kostengerechtigkeit bei, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Köhler in der Berliner Zeitung.


ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.