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+++ Teure Euros für deutsche Urlauber +++
31.05.2006
Wenn man als Deutscher Geldautomaten im EU-Ausland nutzt, kann man über die Gebühren oft nur staunen. Während beispielsweise Österreicher, Niederländer oder Belgier in der Regel nicht mehr Gebühr zahlen als bei einer fremden Bank im Heimatland, wenn sie im europäischen Ausland Geld ziehen, zahlt der Deutsche für die gleiche Leistung bis zu 4,50 Euro.

Das ist europaweit Spitze. Selbst Italiener mit traditionell hohen Preisen für Bankdienstleistungen kostet die Barabhebung an ausländischen Automaten höchstens zwei Euro. Zwar verlangt die EU-Verordnung über grenzüberschreitende Zahlungen (Nr. 2560/2001), dass für Bürger der Union die Euro-Abhebung am Geldautomaten im Ausland nicht teurer sein darf als bei einer fremden Bank im Inland. Doch vor allem deutsche Banken hebeln diese Vorschrift aus, indem sie die Kosten für Fremdabhebungen schon im Inland außerordentlich hoch halten.

Eine Marktuntersuchung des Europäischen Verbraucherzentrums zeigte jetzt, dass die Kunden der größten Hamburger Banken im Durchschnitt knapp vier Euro zahlen, wenn sie in ihrer Heimatstadt den Geldautomaten eines fremden Kreditinstituts nutzen. Auf diese Weise können die Banken auch die hohen Preise für Auslandsabhebungen beibehalten, ohne europarechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Experten fordern jetzt von der Europäischen Kommission, die Preisgestaltung der deutschen Banken wettbewerbsrechtlich zu überprüfen.


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