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+++ Toupet nicht auf Kassenkosten +++
31.05.2006
Selbst bei krankheitsbedingter Kahlköpfigkeit müssen die gesetzlichen Kassen ihren männlichen Versicherungskunden keine Perücke bezahlen - das hat jetzt das Hessische Landessozialgericht entschieden (Az. L I KR 183/05).

Geklagt hatte ein 57jähriger Ausbildungsleiter, dem nach einer Chemotherapie alle Haare ausgefallen waren. Von seiner Krankenkasse wollte er Kostenerstattung für ein Toupet.
Begründung: Er sei durch die Krebserkrankung, wegen der er die Chemotherapeutika bekomme, ohnehin seelisch stark belastet. Durch den zusätzlichen Haarverlust leide er an so schweren Depressionen, dass er sich psychotherapeutisch behandeln lassen müsse. Sein Toupet sei deshalb medizinisch notwendig und müsse von der Kasse bezahlt werden.

Die Gießener Landessozialrichter teilten die Auffassung des Klägers jedoch nicht: Haarausfall oder Kahlköpfigkeit beeinträchtige zumindest bei Männern weder das Ansehen noch die soziale Stellung in Beruf und Gesellschaft. Die Kasse müsse eine Perücke nur dann bezahlen, wenn die Kopfhaut des Mannes zusätzlich entstellende Veränderungen aufweise. Dies war aber nicht der Fall. Die seelischen Störungen des Klägers könnten mit der Psychotherapie behandelt werden. Die Kosten für die psychotherapeutische Behandlung hatte die Krankenversicherung des Mannes schon bisher übernommen.



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