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+++ Selbst über Zahnersatz entscheiden +++
05.07.2006

Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung kann man selbst entscheiden, welche Art von Zahnersatz man will. Der Versicherer kann nicht vorschreiben, dass man die günstigste Lösung wählt. Das entschied kürzlich das Landgericht Köln (Urteil vom 29.03.2006, Az. 23 O 269/03).

Ein Rheinländer hatte zusätzlich zu seiner gesetzlichen Krankenversicherung einen privaten Zusatzschutz inklusive 50 Prozent Erstattung für Zahnimplantate abgeschlossen. Später ließ er sich mit einen festsitzenden implantatgetragenen Zahnersatz versorgen, obwohl sein privater Krankenzusatzversicherer den eingereichten Heil- und Kostenplan zuvor abgelehnt hatte.
Medizinisch notwendig sei nur eine Gussprothese mit Teleskopkronen, so die Begründung des Versicherers, die Prothese sei deutlich günstiger zu haben als das Implantat.

Der Mann verklagte den Versicherer auf Übernahme der Kosten in Höhe des vertraglich vereinbarten Anteils. Die Kölner Richter stellten sich auf die Seite des Klägers: Medizinisch notwendig im Sinne der zugrundeliegenden PKV-Musterbedingungen sei eine Behandlung immer dann, wenn sie angemessen und geeignet sei, die Gesundheitsstörung zu heilen, zu lindern oder ihrer Verschlimmerung entgegenzuwirken. Davon könne man bei sachgerechter zahnärztlicher Versorgung mit so genannten Disk-Implantaten unbedingt ausgehen, wie auch ein Gutachter bestätigt hatte. Der Versicherer muss die Behandlungskosten in Höhe des vereinbarten Anteils nun zahlen.



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