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Gesetzlich Versicherte zahlen immer mehr selbst
13.02.2005
Die gesetzlichen Krankenkassen verbuchen durch die aktuelle Gesundheitsreform einen kräftigen Rückgang bei den Arzneimittel-Ausgaben – allerdings auf Kosten der Versicherten, die immer tiefer in die eigene Tasche greifen müssen. Gegenüber 2003 sind die Kosten der Kassen in 2004 um 2,4 Milliarden Euro auf ca. 20,4 Milliarden Euro gesunken, so eine aktuelle Berechnung des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen. Das entspricht einem Rückgang um mehr als 10 Prozent. Verantwortlich dafür ist die Ausgliederung der nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sowie der von 6 auf 16 Prozent erhöhte Herstellerrabatt, vor allem aber die höheren Zuzahlungen durch die Versicherten, die um 400 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Insgesamt liegen die Mehrkosten für gesetzlich Krankenversicherte in 2004 gegenüber dem Vorjahr bei 800 Millionen Euro. Die Wiedereinführung von Festbeträgen für patentgeschützte Arzneimittel, die keinen therapeutischen Fortschritt bringen, wird im kommenden Jahr noch nicht zu den erwarteten Einsparungen von einer Milliarde Euro führen. Dieses Ziel werde erst 2007 erreicht, prognostizierte der BKK-Bundesverband. Im kommenden Jahr erwartet der Kassenverband jedoch weitere Einsparungen von 390 Millionen Euro, 2006 sollen es 740 Millionen Euro sein. Diese Einsparungen entlasten zwar die Budgets der Kassen und helfen dadurch bei der Stabilisierung der Beitragssätze, gesetzlich Versicherte müssen jedoch weiter mit steigenden Eigenbeiträgen zu ihren Gesundheitskosten rechnen.

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