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+++ PKV für junge Selbstständige +++
04.10.2006
Für junge Menschen, die sich nach Ausbildung, Studium oder einigen Jahren als Arbeitnehmer für die berufliche Selbstständigkeit entscheiden, gilt das gleiche wie für andere Selbstständige und Freiberufler: Unabhängig von der Höhe des Einkommens steht ihnen die private Krankenversicherung offen.

In den ersten Jahren nach der Existenzgründung ist das Geld allerdings oft knapp, das gilt auch für den notwendigen Versicherungsschutz. Viele private Krankenversicherer bieten deshalb finanziell attraktive Elementar- oder Einsteigertarife an. Die Leistungen dieser Tarife sind vergleichbar mit denen der gesetzlichen Kassen, die Prämien extra günstig. Verbessern sich später finanzielle Leistungsfähigkeit und persönliche Ansprüche, kann man ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen Tarif mit Topleistungen wechseln.

Um die Beiträge gering zu halten, gibt es bei den privaten Krankenversicherern die Möglichkeit der Selbstbeteiligung: Als Patient zahlt man einen bestimmten Anteil seiner Gesundheitskosten aus eigener Tasche, in der Regel zwischen 200 und 1.000 Euro jährlich. Dafür sinkt der Beitrag um bis zu 30 Prozent. In Tarifen mit Beitragsrückerstattung erhält man zusätzlich einen bis drei Monatsbeiträge zurück, wenn man ein Jahr lang keine Kosten verursacht. Viele Anbieter rechnen dabei Vorsorgeuntersuchungen nicht an.

Der Kunde erfährt in der Regel am Anfang des Jahres vom Versicherer, wie viel Rückerstattung ihm winkt, wenn keine Kosten entstehen. Am Jahresende addiert er seine Rechnungen. Bleibt die Summe unter der Beitragsrückgewähr, übernimmt er seine Gesundheitskosten selbst, kassiert die Rückerstattung und spart so bares Geld.

Weitere Informationen auch unter: www.forum-pkv.de

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