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Kürzere Frist für Kassenwechsel
06.01.2004
Wenn die gesetzliche Krankenkasse den Beitragssatz erhöht, kann man als Versicherter kündigen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Ab dem 1. Januar 2004 müssen Kunden auf Beitragserhöhungen allerdings schneller reagieren als bisher: wird die Kasse teurer, muss man sofort innerhalb des Monats kündigen, in dem der neue Beitrag erstmals fällig wird. Bisher konnten Betroffene nach einer Beitragserhöhung noch viele Monate später wechseln, weil der Gesetzgeber eine Befristung des Sonderkündigungsrechts schlicht vergessen hatte. Mit der neuen Regel bleiben in vielen Fällen nur wenige Tage, um den Kassenwechsel einzuleiten, denn von einer Beitragserhöhung erfährt man meist erst durch die Lohnabrechnung am Ende des Monats. Die Kassen selbst sind nicht verpflichtet, ihre Mitglieder vorab über höhere Beiträge zu informieren. Anders allerdings in der privaten Krankenversicherung: dort wird eine Beitragserhöhung überhaupt nur wirksam, wenn der Versicherer den Kunden mindestens drei Monate vorher schriftlich darüber in Kenntnis setzt. Für die Gesetzliche gilt ab sofort: bei gleichbleibendem Beitrag kann man wechseln, wenn man mindestens 18 Monate Mitglied der Kasse ist. Nach einer Beitragserhöhung hat man unabhängig davon ein Sonderkündigungsrecht im Monat der Erhöhung. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und wird zum Ende des übernächsten Monats wirksam. Beispiel: wenn man zum 31.01. kündigt, kann man zum 1. April Mitglied einer anderen – günstigeren – Kasse werden. Spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Kündigung muss die alte Kasse eine Kündigungsbestätigung ausstellen. Diese Bestätigung muss man der neuen Krankenversicherung übermitteln. Der Wechsel ist vollzogen, wenn die neue Kasse rechtzeitig eine Mitgliedsbescheinigung ausstellt.

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